Billigflug nach Buenos Aires - billig Flüge buchen
|
Flugsuche - hier können Sie Ihr Flugticket für Ihren Flug nach Buenos Aires billig online buchen!
Buenos Aires (frühere Schreibweise: Buenos Ayres; benannt nach der Schutzheiligen der Seefahrer Santa Maria del Buen Aire; offiziell Ciudad Autónoma de Buenos Aires/Autonome Stadt Buenos Aires) ist die Hauptstadt und das kommerzielle und industrielle Zentrum Argentiniens.
Die Stadt Buenos Aires liegt am Ro de la Plata, einer trichterförmigen Mündung der Flüsse Ro Paran und Ro Uruguay in den Atlantik, an der Ostküste des südamerikanischen Kontinents durchschnittlich 25 Meter über dem Meeresspiegel.
Die geographischen Koordinaten sind 34° 35' südliche Breite und 58° 22' westliche Länge. Westlich der Stadt erstreckt sich die Pampa, das landwirtschaftlich fruchtbarste Gebiet von Argentinien
Buenos Aires ist in 47 Stadtteile gegliedert:
Agronomía, Almagro, Balvanera, Barracas, Belgrano, Boedo, Caballito, Chacarita, Coghlan, Colegiales, Constitución, Flores, Floresta, La Boca, La Paternal, Liniers, Mataderos, Monte Castro, Montserrat, Nueva Pompeya, Núñez, Palermo, Parque Avellaneda, Parque Chacabuco, Parque Chas, Parque Patricios, Recoleta, Retiro, Saavedra, San Cristóbal, San Nicolás, San Telmo, Velez Sarsfield, Versalles, Villa Crespo, Villa del Parque, Villa Devoto, Villa Lugano, Villa Luro, Villa Mitre, Villa Ortúzar, Villa Pueyrredón, Villa Real, Villa Riachuelo, Villa Santa Rita, Villa Soldati, Villa Urquiza.
Daneben gibt es traditionelle Stadtteilbezeichnungen, die gebräuchlicher sind, als die offiziellen Bezeichnungen:
· Abasto (Gebiet um den ehemaligen Zentralmarkt und heutigem Einkaufszentrum): Stadtteile: Almagro und teilweise Balvanera
· Barrio Norte (Wohngebiet der reichen Bevölkerung): Stadtteile Recoleta und Palermo
· Microcentro (Börsen- und Geschäftszentrum): Stadtteile Retiro und San Nicolás
· Once (Gebiet um den Stadtbahnhof Once): Stadtteil Balvanera
· Tribunales (Gebiet um den Justizpalast): Stadtteil San Nicolás
Im Zuge der Dezentralisierung wurden 16 Centros de Gestión y Participación (CGP), Zentren der Verwaltung und Partizipation) gegründet, die von 1 bis 14 durchnummeriert sind. Die CGPs 2 und 14 sind unterteilt in die CGP 2s (s=Süd) sowie 2n (n=Nord) und 14e (e=Ost) und 14o (o=West). In allen CGPs kann man seine Steuern und Bußgelder bezahlen, standesamtliche Vorgänge wie Heiraten und Geburtsscheinausstellungen vornehmen, usw..
Buenos Aires befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 17,5 Grad Celsius, die Jahresniederschlagsmenge 1.173 Millimeter im Mittel.
Der wärmste Monat ist der Januar mit durchschnittlich 24,5 Grad Celsius, der kälteste der Juli mit 11,1 Grad Celsisus. Selbst im argentinischen Winter sinken die Temperaturen nur selten unter Null Grad, Schnee gab es bisher nur in wenigen Ausnahmefällen. Der meiste Niederschlag fällt im Monat März mit 142 Millimeter im Mittel, der wenigste im Juni mit durchschnittlich 61 Millimeter.
Die Stadt ist als wichtigster Seehafen Argentiniens das Handelszentrum des Landes. Die Hafenanlagen und Schiffsbecken erstrecken sich über rund acht Kilometer entlang des Río de la Plata und beherbergen um Puerto Nuevo herum die wichtigsten Hafeneinrichtungen.
Parallel zur modernen Verkehrsentwicklung (zum Beispiel 14-spurige Autobahnen) lief der Aufschwung der Stadt zum wichtigsten Industriezentrum des Landes. Der überwiegende Teil der Industrieanlagen des Landes wurde in Buenos Aires gebaut, seit 1930 zunehmend auch in den Vororten des großräumigen Einzugsgebiets. In der Metropolregion befinden sich knapp die Hälfte aller argentinischen Industriebetriebe, über 26.000 allein im Bundesdistrikt und mindestens die doppelte Zahl in den Vorstädten.
Hauptstandorte der Industrie sind die Stadtbezirke im Südosten, besonders Avellaneda und Lanus. Dort enden auch die großen Erdgasleitungen aus Patagonien. Auf den Finanzbezirk um die Kreuzung der Alleen Bartolomé Mitre und San Martín konzentrieren sich die Hauptniederlassungen internationaler und nationaler Banken sowie die Effekten- und Getreideöbrse. Entlang der Florida- und Santa-Fe-Alleen sind die größten Einzelhandelsgeschäfte und Boutiquen zu finden.
Im südlichen Teil der Stadt liegen Fleischverpackung und andere nahrungsmittelverarbeitende Industrien, Erdölraffinerien und chemische Industrien. Fahrzeugbauindustrie und verschiedene Leichtindustrien, wie Druckunternehmen und Textilfabriken, sind im Westen und Norden der Hauptstadt angesiedelt.
Auf Grund der Umweltverschmutzung ist die Stadtverwaltung bemüht, Fabriken aus der Innenstadt an die Peripherie zu verlegen, wo einige Industrie- und Gewerbeparks entstanden sind. Die Angestellten und Arbeiter der ausgesiedelten Industrie zogen auf Grund der jetzt langen Arbeitswege ihren Arbeitgebern nach.
In der Stadtmitte von Buenos Aires gab es 1927 erst fünf Hochhäuser, heute jedoch werden die Straßenzüge im Zentrum von Hochhäusern gezeichnet. Der etwa drei Quadratkilometer umfassende Stadtkern liegt etwas nördlich der Plaza de Mayo, des alten Mittelpunkts von Buenos Aires. Hier hat sich ein Zentraler Geschäftsbezirk mit allen Kennzeichen des Zentrums einer Weltstadt herausgebildet: Büro- und Bankhochhäuser, Versicherungen, Verlagswesen, gehobener Dienstleistungsbereich, moderne Ladenpassagen, Vergnügungsviertel, Verkehrschaos, wenige Grünflächen und Abwanderung der Wohnbevölkerung.
Überwiegend in der Nähe der Industriebetriebe im Süden von Buenos Aires ist die Umweltbelastung erheblich, was bei den dort lebenden Menschen zu einer extrem hohen Lungenkrebs-Gefährdung führt. Ein großes Problem aller Stadtbereiche ist die Luftverschmutzung durch Autoabgase und der Verkehrslärm. In erheblichen Maße tragen hierzu die vielen Busse bei (allein im Stadtkern von Buenos Aires rund 20.000 Fahrzeuge).
In den sehr engen, von hohen Häuserfronten gesäumten Straßen ist zudem die Frischluftzufuhr (zum Beispiel vom Meer) sehr gering. Die Untersuchungen über Stadtklima und Luftverschmutzung in Buenos Aires und die daraus resultierenden Maßnahmen der Stadtverwaltung zur Reduzierung der Umweltbelastung haben bisher nur mäßigen Erfolg gehabt.
Fernverkehr
Buenos Aires verfügt über zwei Passagier-Flughäfen. Der internationale Flughafen mit dem Namen Aeropuerto Internacional Ministro Pistarini de Ezeiza liegt am Rande der Vorstadt Ezeiza (etwa 30 bis 40 Kilometer außerhalb des Stadtzentrums) und wird oft nur "Ezeiza" genannt. Der zweite Flughafen mit dem Namen Aeroparque Jorge Newbery liegt direkt am Ufer des íRo de la Plata etwa fünf Kilometer vom Finanzbezirk im Zentrum der Stadt entfernt. Dieser Flughafen wird kurz Aeroparque genannt und bedient nur nationale und Flüge nach Montevideo in Uruguay.
Buenos Aires verfügt über einen großen Hafen, der auch für große Container- und Tankschiffe geeignet ist. Um diesen den Zugang zu ermöglichen wird regelmäßig eine Fahrrinne im íRo de la Plata ausgebagert. Des Weiteren gibt es in unmittelbarer Nähe des Wirtschafts- und Finanzzentrums einen Fährhafen mit mehrmals täglichen Verbindungen nach Colonia und Montevideo in Uruguay.
Im Jahre 1857 bekam Buenos Aires Anschluss an die Eisenbahn. Die Fernverbindungen der Eisenbahn kamen in den 1990er Jahren wegen maroder Strecken und fehlender Investoren fast zum Erliegen. Heute werden wieder einige Städte der Provinz Buenos Aires (unter anderem die Badeorte Mar del Plata und Villa Gesell sowie die Hafenstadt íBaha Blanca), aber auch weiter entferntere Stäste wie Posadas, Santa Rosa de Toay, Cordoba, Rosario und San Miguel de Tucumn angefahren.
Da der Personenverkehr mit der Eisenbahn in Argentinien mittlerweile eine untergeordnete Rolle spielt, verfügt Buenos Aires über einen sehr großen Busbahnhof, der im Stadtteil Retiro angesiedelt ist. Um die hohen christlichen Feiertage, wie Ostern oder Weihnachten verlassen hunderttausende die Stadt, die meisten mit dem Reisebus.
Die Straßen in der Stadt sind weitestgehend nach dem Schachbrettmuster angelegt. Für die die Jahrhundertfeier der Unabhängigkeit 1916 war es ursprünglich geplant, dieses Straßensystem durch ein System von Diagonalen, wie in La Plata zu ergänzen. Die einzigen realisierten Arbeiten sind die Avenida 9 de Julio - keine Diagonale aber die breiteste Straße der Welt -, sowie die Diagonal Note und Diagonal Sur die beide an der Plaza de Mayo beginnen.
Buenos Aires verfügt über ein radial von der Stadt wegführendes Autobahnsystem. Die Autobahnen beginnen an der Ringautobahn General Paz. Es gibt eine Autobahn, die bis in das Zentrum der Stadt hineinführt. Diese durchschneidet - auf Betonstelzen gebaut - die komplette Stadt von West nach Ost und bindet unter anderem den internationalen Flughafen Ezeiza an das Zentrum an.
Buenos Aires besitzt mehrere Bahnhöfe. Die drei bedeutendsten befinden sich im Stadtteil Retiro. Daneben gibt es aber noch wichtige Bahnhöfe in den Stadtteilen Constitución und Balvanera. Bei all diesen Bahnhöfen handelt es sich vorrangig um Nahverkehrsbahnhöfe.
Am 1. Dezember 1913 wurde der erste Streckenabschnitt der U-Bahn in Buenos Aires eröffnet. Sie ist damit die älteste U-Bahn Lateinamerikas und die dreizehnte U-Bahn der Welt. Sie verkehrt heute auf einem Netz von fünf Linien mit einer Länge von 42,7 Kilometern.
Nachdem die elektrische Straßenbahn schon einmal zwischen dem 22. April 1897 und dem 31. Dezember 1964 in der Stadt im Betrieb war, wurde sie am 27. August 1987 als Premetro wieder eingeführt. Gegenwärtig wird ein Netz von 22,4 Kilometern befahren. Trolleybusse verkehrten zwischen dem 4. Juni 1948 und dem 30. April 1966 in Buenos Aires.
Der öffentliche Personennahverkehr wird hauptsächlich mit dieselbetriebenen Bussen bewältigt, was neben erheblicher Schadstoff- und Lärmemission zu regelmäßigen Staus führt. Deshalb hat die Stadt beschlossen, die U-Bahn stark auszubauen.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Buenos Aires aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (http://www.gnu.org/licenses/fdl.txt). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hauptseite&action=history) verfügbar

