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Buffalo ist mit 261.310 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des US-Bundesstaates New York. Buffalo liegt in Erie County an der Nordwestspitze des Eriesees, nicht weit von den Niagarafällen entfernt, und ist heute eine moderne Industrie- und Hafenstadt. Buffalo ist Partnerstadt von Dortmund.
Der Name Buffalo stammt von „Buffalo Creek“ ab, welches 1759 bis 1760 erstmals auf einer Karte auftauchte; der Ursprung dieses Namens ist nicht belegbar.
Im deutschsprachigen Raum ist Buffalo vermutlich am bekanntesten durch die Gedichtzeile „und noch 20 Minuten bis Buffalo“, die aus dem Gedicht John Maynard von Theodor Fontane stammt. Eine an dieses Gedicht erinnernde Bronzetafel wurde 1997 in Buffalo enthüllt.
In Buffalo wurde der 25. Präsident der Vereinigten Staaten, William McKinley, bei einem Revolverattentat am 6. September 1901 durch den Anarchisten Leon Czolgosz schwer verwundet. McKinley erlag seinen Verletzungen am 14. September. Am gleichen Tag wurde Theodore Roosevelt in Buffalo als Präsident vereidigt.
Die im Art-Déco-Stil errichtete City Hall von Buffalo ist mit 115 m Höhe eines der höchsten öffentlichen Gebäude der Vereinigten Staaten. Es ist ins National Register of Historic Places aufgenommen, genauso wie etwa siebzig weitere Objekte in der Stadt. Das von Frank Lloyd Wright geplante Darwin D. Martin House ist eine National Historic Landmark.
Buffalo liegt am östlichen Ende des Eriesees, gegenüber der kanadischen Stadt Fort Erie, Ontario, am Beginn des Niagara Rivers, der den See entwässert und nordwärts fließend zum Ontariosee führt.
Nach den Angaben des United States Census Bureaus hat die Stadt eine Fläche von 136,0 km², davon entfallen 105,2 km² auf Land und 30,8 km² (= 22,66 %) auf Gewässer.
Buffalo hat den sonnigsten und trockensten Sommer aller Großstädte im Nordosten der Vereinigten Staaten, der Niederschlag ist jedoch ausreichend, um die Vegetation grün und frisch zu halten. Die Sommer sind geprägt von langer Sonnenscheindauer (bis zu 65 % der möglichen Zeit ist es sonnig), mäßiger Luftfeuchtigkeit und gemäßigten Temperaturen. Die Lage der Stadt am See, die im Winter zu enormen Schneemengen führen kann, wirkt sich im Sommer dahin aus, dass eine kühlende südwestliche Brise die Luft an heißen Tagen erträglich macht. Der Niederschlag ist mäßig und tritt meistens in der Nacht auf. Die Fläche des Eriesees wirkt sich stabilisierend aus, sodass im Juli Gewitter eher gehemmt werden. Im August sind die Regenfälle etwas häufiger und es ist wärmer und feuchter, weil das warme Seewasser die temperaturausgleichende Wirkung des Sees verringert.
Die Region unterliegt einem ziemlich feuchten Kontinentalklima, das aber durch die Großen Seen eine maritime Komponente hat. Die Übergangszeiten zwischen Sommer und Winter sind in Buffalo und dem Westen New Yorks ziemlich kurz.
Die Winter sind im Westen des Bundesstaates allgemein kalt und schneereich, jedoch gleichzeitig wechselhaft und beinhalten Tauwetter und Regenfälle. Der Winter dauert recht lange, von Mitte November bis Anfang April. Dabei ist der Boden öfters zwischen Ende Dezember bis Anfang März schneebedeckt, wobei Perioden ohne Schnee nicht selten sind. Mehr als die Hälfte des jährlichen Schneefalles geht auf den Lake effect zurück und ist örtlich begrenzt. Diese Niederschläge treten auf, wenn kalte Luft die relativ warme Seeoberfläche überquert und durch Sättigung Wolken und Niederschläge entstehen. Aufgrund der vorherrschenden Windrichtung erhalten die Gebiete südlich der Stadt mehr Lake-effect snow, als die nördlichen Stadtgebiete. Dieser Schneefall tritt von Mitte Oktober an auf, hat seinen Höhepunkt im Dezember und hört schlagartig auf, wenn der See zwischen Mitte und Ende Januar zufriert.
Der bekannteste und schwerwiegendste Schneesturm in der Geschichte Buffalos war der Blizzard of ’77. Dieser war streng genommen kein Lake-effect-Ereignis, da der See zu dem Zeitpunkt zugefroren war, sondern das Ergebnis der Wirkung starken Windes auf die angehäuften Schneemengen an Land und auf der ebenen Eisfläche des Sees.
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