Billigflug zu den Fidschi Inseln - billig Flüge buchen


 

Oneways und Gabelflüge

 

Flugsuche - hier können Sie Ihr Flugticket für Ihren Flug zu den Fidschi Inseln billig online buchen!

 

Fidschi (engl.: Fiji Islands) ist ein Inselstaat im Südpazifik nördlich von Neuseeland und östlich von Australien. Fidschi ist eine Republik seit 1970, die Hauptstadt Suva liegt auf der Insel Viti Levu.

Geographie

Die Fidschi-Inseln bestehen aus circa 900 Inseln und Inselchen mit einer Gesamtfläche von 18.270 Quadratkilometer (entspricht etwa der Fläche von Sachsen). Die Küstenlänge beträgt insgesamt 1.129 Kilometer.

Zur Republik Fidschi gehören die Inseln Viti Levu, Vanua Levu, Taveuni, Kadavu, Rotuma, Koro, Gau, Moala und Vatulele sowie die Inselgruppen, Mamanuca und Yasawa. Die beiden erstgenannten Inseln bilden 90 Prozent der Landfläche von Fidschi. Die Inseln sind vulkanischen Ursprungs oder durch Korallentätigkeit entstanden.

Der höchste Berg ist mit 1.324 Meter der Mount Victoria oder Tomanivi auf Viti Levu. Das Klima ist tropisch mit Temperaturen von 16 bis 32 Grad Celsius und hohen Niederschlägen.

Die größten Städte sind (Stand 1. Januar 2005): Suva 199.455 Einwohner, Nadi 53.783 Einwohner, Lautoka 49.331 Einwohner, Labasa 33.397 Einwohner und Nausori 32.786 Einwohner.

Bevölkerung

Die Bevölkerung des Landes besteht zu etwa gleichen Teilen aus Angehörigen der ursprünglichen melanesischen Bevölkerung und Indern. Seit dem Jahre 1987 haben viele Inder Fidschi verlassen. Circa 53 Prozent der Einwohner sind Christen, etwa 38 Prozent Hindus und ungefähr acht Prozent Muslime. Daneben gibt es Minderheiten, unter anderem von Sikhs.

Die Amtssprachen sind Englisch und Fidschi, das zu den austronesischen Sprachen zählt. Die indischstämmige Bevölkerung spricht Fidschi Bat (auch Fiji Talk), eine Variante des Hindustani. Rund 40 Proznet der Bevölkerung des Landes ist unter 14 Jahre alt.

Gegen eine symbolische Gebühr werden alle Bewohner des Landes medizinisch behandelt. Tropenkrankheiten kommen nicht vor, etwa 0,07 Prozent der Erwachsenen haben Aids. In Fidschi leben 290 Ärtze. 59.090.400 US-Dollar gibt der Staat jährlich für die Gesundheit der Bevölkerung aus. Ein Fidschianer nimmt täglich circa 2.890 kcal auf.

Geschichte

Der Archipel ist seit mehr als 3.000 Jahren von Melanesiern bewohnt, die vermutlich von Südostasien aus einwanderten. Die Ureinwohner lebten von Bodenbau (Knollenanbau), Schweinehaltung und Fischfang unter urgesellschaftlichen Bedingungen. Sie nahmen durch Kontakte mit anderen Inselbevölkerungen viele Elemente polynesischer Kultur an. Im Zuge der Auflösung der frühgesellschaftlichen Strukturen bildeten sich gentilaristokratische Häuptlingsdynastien heraus.

Am 6. Februar 1643 wurde Fidschi von Abel Tasman gesichtet, 1774 von James Cook besucht und 1827 von Dumont d'Urville erforscht. Nach gelegentlichen Besuchen von Sandelholzfällern zwischen 1801 und 1813 siedelten sich europäische Pflanzer an, die ab etwa 1860 Baumwolle anbauten. 1835 nahmen Vertreter britischer Missionsgesellschaften ihre Tätigkeit auf. Sie bereiteten durch Beeinflussung von Oberhäuptling Thakombau die koloniale Annexion vor. 1871 wurde eine Scheinverfassung nach britischem Muster erlassen und 1874 Fidschi zur Kronkolonie erklärt. Australische und britische Firmen konzentrierten sich in der Folge auf den Zuckerrohranbau. Sie holten seit 1879 indische Arbeitskräfte ins Land, deren Nachkommen zwischen 1946 und 1997 die Bevölkerungsmehrheit bildeten. 1881 wurde die Insel Rotuma an die Kronkolonie angeschlossen.

Im 2. Weltkrieg war Fidschi eine bedeutende Versorgungsstation der Alliierten; es wurden zahlreiche Luftwaffen- und Marinestützpunkte errichtet. 1960 kam es zu einem landesweiten Streik der Zuckerrohrpflanzer. Nach innerer Autonomie 1966 errang Fidschi am 10. Oktober 1970 seine Unabhängigkeit im Rahmen des Commonwealth of Nations und wurde Mitglied der UN. Erster Premierminister des Landes wurde Ratu Sir Kamisese Mara. Im Mai 1987 kam es zu einem Militärputsch unter der Führung von Sitiveni Rabuka und einem bis heute anhaltenden Massenexodus der von den Melanesiern politisch unterdrückten aber ökonomisch dominierenden indischstämmigen Bevölkerung des Landes. Im Oktober desselben Jahres wurde Fidschi aus dem Commonwealth ausgeschlossen. 1994 wurde Ratu Sir Kamisese Mara Staatspräsident. Die Stammeshäuptlinge des Landes sprachen sich im Juli 1998 gegen Bestrebungen aus, die Republik wieder in eine konstitutionelle Monarchie umzuwandeln. Noch im gleichen Jahr wurde eine demokratische Verfassung verabschiedet und Fidschi wieder in das Commonwealth aufgenommen.

Im Mai 1999 wurde Mahendra Chaudhry, der Vorsitzende der Fiji Labour Party (FLP), nach dem Wahlsieg seiner Partei neuer Premierminister des Landes. Als wichtigstes innenpolitisches Ziel formulierte der erste indisch stämmige Regierungschef die Beendigung der Spannungen zwischen den einzelnen ethnischen Gruppen. Chaudry und das gesamte Kabinett wurden am 19. Mai 2000 von Putschisten unter Führung des Geschäftsmannes George Speight und mit der Unterstützung konservativer Kräfte als Geiseln genommen. Frank Bainimarana, Chef der Streitkräfte, erklärte nach dem Staatsstreich Präsident Ratu Sir Kamisese Mara für abgesetzt und sich selbst zum neuen Herrscher des Inselstaates. Das Einschreiten des Militärs beendete zwar den Putsch, bedeutete aber zugleich auch das vorläufige Ende der kurzen Phase politischer Entfaltung und Gleichberechtigung der Indo-Fidschianer.

Nach der Freilassung der Geiseln wählte der Große Rat der Stammeshäuptlinge am 13. Juli 2000 Ratu Josefa Iloilo zum neuen Oberhaupt des Staates. Dem Kabinett des neuen Regierungschefs Laisenia Qarase gehörte den Forderungen der Putschisten zufolge nur ein indischstämmiger Minister an. Am 10. September 2001 wurde Qarase nach dem Wahlsieg seiner wenige Monate zuvor gegründeten Fijian People's Party (SDL) - sie vertritt die Interessen der indigenen Bevölkerung - von Staatspräsident Iloilo zum Premierminister ernannt. Qarase weigerte sich, gemäß der verfassungsmäßigen Sitte die größte Oppositionspartei - Chaudhrys multiethnische Labor Party - an der Kabinettszusammensetzung zu beteiligen. Die Regierungsbildung gestaltete sich problematisch und vertiefte die ethnischen Spannungen im Land. Für neue Aufregung sorgte im Frühsommer 2005 die Ankündigung des Regierungschefs, eine Amnestieregelung auf den Weg zu bringen, die den Putschisten des Jahres 2000, allen voran Anführer George Speight, die vorfristige Freiheit ermöglicht hätte. Nach starken Protesten gegen das Vorhaben sagte Qarase eine Überarbeitung des Gesetzentwurfes zu.

Außenpolitik

Durch die Staatsstreiche zwischen 1987 und 2000 sowie die Diskriminierung der Indo-Fidschianer durch die Melanesier hat das Ansehen Fidschis international sehr gelitten. Hauptansprech- und Handelspartner sind Australien und Neuseeland. Dazu bemüht man sich um gute Beziehungen zu den anderen Pazifik-Staaten, besonders zu den direkten Nachbarn Samoa und Tonga. Der kleine Pazifikstaat Tuvalu - der vermutlich in den nächsten 50 Jahren im Meer versinken wird - steht mit den Fidschi-Inseln in Verhandlungen aufgrund eines Landerwerbes. Diese Verhandlungen wurden allerdings nach dem Staatsstreich im Jahre 2000 auf unbestimmte Zeit verschoben.

Rechtssystem

Die meisten Verbrechen in Fidschi sind Diebstahl und alkoholbedingte Gewalt. Nach dem Staatsstreich 2000 übten viele Fidschianer Selbstjustiz aus. Zur Zeit sind circa 960 äHftlinge in Gefängnissen. Es gibt keine Todesstrafe.

Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind auf den Fidschi Inseln nach den Artikeln 168-170 Strafgesetzbuch verboten! Die versuchte sexuelle Handlung zwischen Männern wird mit bis zu 7 Jahren Gefängnis bestraft. Sexuelle Handlungen zwischen Männern oder Frauen werden mit bis zu 14 Jahren verbüßt.

In den letzten Jahren gibt es allerdings den Hang zu mehr Toleranz. So werden gleichgeschlechtliche sexuelle Handlungen nur noch in den seltensten Fällen angezeigt und kaum noch Strafen verhängt. In den oberen konservativen Kreisen der Fidschianer gilt homosexueller Sex als abstoßend.

Militär

Die meisten Soldaten sind Melanesier. Etwa 20 Prozent steht in UN-Diensten und wurde im Libanon und Ägypten eingesetzt. Fidschi gibt circa 32 Millionen US-Dollar für das Militär im Jahr aus, es ist mit zwei Hubschraubern und gepanzerten Fahrzeugen ausgestattet. Die Mannstärke beträgt 3.500.

Feste und Feiertage

Das größte Fest in Fidschi ist das Hibiskusfest, das im August eine Woche lang in der Hauptstadt Suva gefeiert wird. Die gesetzlichen Feiertage des Landes sind Neujahr (1. Januar), Ostern (Karfreitag bis Ostermontag), der National Youth Day (im März), Ratu Sir Lala Sukuna Day (im Mai oder Juni), der Geburtstag der britischen Königin (gefeiert an einem Montag um den 14. Juni), Constitution Day (im Juli), der Unabhängigkeitstag (an einem Montag um den 10. Oktober), der Geburtstag des Propheten Mohammed (im Juli), das hinduistische Lichterfest Divali (im Oktober oder November), Weihnachten (25. Dezember) und der Boxing Day (26. Dezember). Letzterer Feiertag geht auf eine britische Tradition zurück, an diesem Tag Ladenbesitzer und Dienstboten zu beschenken.

Wirtschaft

Zu den bedeutendsten Anbauprodukten gehören unter anderem Zuckerrohr, Ingwer, Kokosnüsse, Reis, Kakao, Kaffee, Taro, Ananas und Tabak. Die Grundlage der Industrie des Landes ist die Weiterverarbeitung von Erzeugnissen aus der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und der Fischerei. Fidschi verfügt über große Goldvorkommen, im Jahre 2000 belief sich die Jahresproduktion auf 3.675 Kilogramm. Die wichtigsten Exportgüter sind Zucker, Fisch, Textilien, Holz und Kokosnussöl.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Fremdenverkehrs ist gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) beträgt 1,50 Milliarden US-Dollar (2000). Der Dienstleistungssektor hat daran einen Anteil von 53 Prozent, die Industrie von 29 Prozent und die Landwirtschaft von 18 Prozent. Daraus ergibt sich ein BIP pro Einwohner von 1.840 US-Dollar.

Die Währung in Fidschi ist der Fidschi-Dollar. Nach dem Putsch im Jahre 2000 sank die Wirtschaftsleistung um 12,5 Prozent. Viele indo-fidschianische Fachleute wandern wegen der gesellschaftlichen Probleme im Land ab. Die Arbeitslosigkeit liegt gegenwärtig bei etwa fünf Prozent. 82 Prozent des Energiebedarfs von Fidschii werden zur Zeit aus Wasserkraft gewonnen.

Infrastruktur

Die Städte Nadi und Nausori besitzen internationale Flughäfen. Die Fidschi-Inseln haben eine eigene Fluggesellschaft mit der sie vor allem die umliegenden Inseln anfliegen. Der Staat Tuvalu kontrolliert allerdings den Großteil der Anteile. Die Länge des Straßennetzes in Fidschi beträgt 3.440 Kilometer, das Eisenbahnnetz ist 595 Kilometer lang.

Fidschi ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte im südlichen Teil des Pazifischen Ozeans. Regelmäßige Schiffsverbindungen bestehen mit den USA, Kanada, Australien, Neuseeland sowie einigen Pazifikinseln. Haupthafen ist Suva.

Bildung

Ursprünglich war das Schulsytem am britischen System orientiert. Jetzt erfolgt die Schulbildung meist durch lokale Komitees. Zunehmend wird nach Rassen getrennt unterrichtet. Erst seit 2002 sind Schläge mit der Gerte verboten. Schulpflicht besteht für die Dauer von acht Jahren. 99,2 Prozent der Bevölkerung können lesen und schreiben.

In Suva befindet sich die 1968 gegründete University of the South Pacific, in welche die übrigen Inselvölker eine gewisse Anzahl an Studenten entsenden dürfen. Die Anzahl der Studenten beträgt 8.600. Die Ausgaben der Regierung für Bildung beläuft sich auf 105.955.200 US-Dollar pro Jahr.

 

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Fidschi aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (http://www.gnu.org/licenses/fdl.txt). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hauptseite&action=history) verfügbar

 

 

 

 

 

hallo@abatic.de
hallo@abatic.de
hallo@abatic.de
hallo@abatic.de
hallo@abatic.de
abatic.de