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Kasachstan liegt in Zentralasien und - betrachtet man den Fluss Ural als Grenze zwischen Europa und Asien - zu einem sehr kleinen Teil im äußersten Osteuropa. In Kasachstan selber sieht man sich in erster Linie im Zentrum Eurasiens. Es grenzt im Norden und Westen an Russland, im Südosten an die Volksrepublik China, im Süden an Kirgisien, Usbekistan und Turkmenistan und im Südwesten an das Kaspische Meer.

Geographie

Kasachstan ist mit seinen 2.717.300 ²km das neuntgrößte Land der Erde. Es liegt ziemlich genau in der Mitte Eurasiens und zieht sich von der Ebene der Wolga im Westen bis zum Altai im Osten. Die südliche Begrenzung bildet der Tienschan-Gebirgszug, der Aralsee und die Kysylkum-Wüste. Nach Norden reicht Kasachstan ohne natürliche Begrenzung in das Mittelsibirische Tiefland hinein. Der größte Teil des Landes besteht aus Ebenen (Steppe und Wüste), im Nordwesten befinden sich die Mugodscharberge, im Zentrum die Kasachische Schwelle, während sich im Südosten im Tienschan Höhen bis zu 4.973 m finden.

Landschaften

Der Relief von Kasachstan ist sehr vielfältig. Dennoch kann man behaupten, dass den größten Teil des Territoriums Ebenen, niedrige Berge und Hügel beherrschen. Der Westen des Landes wird von der Kaspischen Senke geprägt. Bei der Kaspischen Senke handelt es sich um ein meist sumpfiges Gebiet unterhalb des Meeresspiegels. Im Süden geht die Kaspische Senke in das Ustjurt-Plateau über. Westlich des Plateaus, auf der Mangghystau-Halbinsel, befindet sich auch die tiefste Stelle Kasachstans, die öKaragije-Hhle (-132 m).

Von Osten wird die Kaspische Senke durch einen Ausläufer der Ural-Gebirge begrenzt, Mugodscharberge, Mittelhöhe 500 Meter. Weiter südöstlich liegt um den Aralsee die Turanische Senke, die auch größte Wüste des Landes miteinschließt, Kysylkum, sowie Aralkarakum. Im Zentrum von Kasachstan befindet sich die Kasachische Schwelle, kasachisch Saryarka. Saryarka ist ein von Steppen und Halbwüsten geprägtes Gebiet mit vielen mittelgroßen (500-1.500 m) Bergen und Gebirgen wie Ulutau, öKkschetau oder Karkaraly. Im Nordwesten wird Saryarka von dem Turgai-Plateau und im Norden von der Westsibirischen Ebene begrenzt. In diesen Regionen wird die Landschaft von fruchbaren Steppen und Waldsteppen geprägt, mit vielen Seen und Flüssen. Im Osten der Republik befinden sich die mit Wäldern bedeckten Gebirgsketten des Altai, die Sibirien von den mittelasiatischen Wüsten trennen. Der höchste Berg ist Belucha (4.506 m).

Südlich der Kasachischen Schwelle liegt das Plateau der Hungersteppe, kasachisch Betpak-Dala. Weiter südlich des Plateaus und des Balchaschsees liegt ein Gürtel der Wüsten Mujunkum und das in der Vergangenheit fruchtbare Siebenstromland. Ganz im Süden Kasachstans, an den Grenzen zu China und Kirgisien, liegen Hochgebirge wie Alatau, Karatau und vor allem Tienschan (chinesisch: "Himmelsgebirge"). Der Tienschan ist eine der höchsten Gebirgsketten der Welt. Die von Wäldern und Gletschern bedeckten Gebirge erreichen im benachbarten Kirgisien fast 7.500 Meter Höhe. Der höchste Berg Kasachstans ist Khan Tengri (7.010 m), im äußersten Südosten gelegen.

Klima

Das Klima ist kontinental, d. h. nach kalten Wintern folgen direkt heiße lange Sommer.

Bevölkerung

Kasachstan hat ca. 15.143.700 Einwohner (Juli 2004). Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte in Kasachstan beträgt 5,57 Einwohner pro Quadratkilometer und ist damit eine der niedrigsten der Welt. Am dichtesten besiedelt sind die Kreise im äußersten Süden, um Almaty, Schymkent und Taras, sowie Steppenregionen im Norden, Gebiete von Astana, Petropawl, der Norden der Gebiete Qostanai und Qaraghandy; das rechte Ufer des Irtysch. Dazu ist noch anzumerken, dass die höchste Bevölkerungsdichte in Kasachstan lediglich 25/km² beträgt, niedriger als in Vorpommern.

Nationalitäten

Die Bevölkerung Kasachstans besteht zu 54 % aus Kasachen, einem Turkvolk. Die größte Minderheit sind die Russen (30 %). Weitere Minderheiten europäischer Herkunft sind die Ukrainer (3,7 %) und Kasachstandeutschen (2 %). Zu den öturkvlkischen Minderheiten zählen die 332.017 Usbeken (2,5 %), 185.301 Uiguren(1,4 %), 132.000 Tataren (1,7 %), 105.000 Mescheten, 41.847 Baschkiren und ca. 8.000 Tschuwaschen. Aufgrund der Bestrebungen der Regierung, die Kasachische Sprache als vorherrschende Amtssprache durchzusetzen, hat die Anzahl der Angehörigen der Minderheiten seit der Unabhängigkeit des Landes abgenommen, da es einige vorgezogen haben, auszuwandern. In den letzten Jahren scheint sich der Trend verlangsamt zu haben.

Infrastruktur

Für den Verkehr hat die Eisenbahn mit Abstand die wichtigste Bedeutung. Das Streckennetz ist 14.560 km lang. Das Straßennetz ist durchschnittlich entwickelt und umfasst 141.000 km, europäischen Standards entspricht lediglich die Magistrale Astana-Almaty. In Atyrau und Aqtau befinden sich Häfen am Kaspischen Meer. Auf Irtysch und Zhajyk (Ural) gibt es Schifffahrt. In Baikonyr befindet sich der größte Weltraumbahnhof der ehemaligen Sowjetunion. Er ist von Russland für 115 Millionen Dollar jährlich bis 2022 gepachtet worden.

Wirtschaft

Kasachstan ist ein rohstoffreiches Schwellenland. Erdöl- und Erdgasöfrderung sowie Ölprodukte bilden die Basis kasachischer Wirtschaft. In den 1990er Jahren wurden im Norden des Kaspischen Meeres und in der kasachischen Steppe die größten Erdölreserven der letzten 30 Jahre gefunden. Experten schätzen sie auf rund neun Milliarden Barrel. Die Ausbeutung erfolgt mit Hilfe ausländischer Gesellschaften. Sie müssen von der Fördermenge zwischen 50 und 40 Prozent an den kasachischen Staat abgeben. Allein im Jahr 2002 wurden in Kasachstan rund 360 Millionen Barrel im Wert von 7 Milliarden Euro gefördert.

Sehr gut entwickelt ist auch die Hüttenindustrie (Schwarz- und Buntmetalle) sowie deren Erzeugnisse. Als Energieträger hat Steinkohle nach wie vor große Bedeutung. Kasachstan besitzt außerdem reiche Reserven an Zinn, Uran, Blei, Zink, Bauxit, Eisen, Gold, Silber, Phosphor, Mangan und anderem.

In Kasachstan werden zudem chemische Erzeugnise (Dünger, Kunststoffe), Maschinen, Ausrüstungen, Textilien und Lebensmittel hergestellt. Die wichtigsten Industriezentren sind Almaty, Qaraghandy, Schymkent, Pawlodar und öAqtbe.

Nur ein Viertel der Landesfläche ist landwirtschaftlich nutzbar. Trotzdem deckt Kasachstan seinen Bedarf an Getreide dank der fetten, fruchtbaren Steppenböden vollständig selber und verkauft die überflüssigen Bestände nach China. Im Norden besteht um die Hauptstadt Astana ein landwirtschaftlich gut erschlossenes Gebiet. Darauf deutet auch der frühere russische Name der Stadt - Zelinograd - Neulandstadt hin. In den südlichen Gebieten von Almaty bis Schymkent werden Früchte angebaut. Von großer Bedeutung vor allem für die Bewohner der Halbwüsten- und Wüstengebiete ist die Viehhaltung. Es werden hauptsächlich Schafe gezüchtet, seltener Ziegen, Kühe, Pferde. In russisch oder deutsch dominierten Regionen ist auch Schweinezucht verbreitet.

Im Süden steht der Aralsee nach extensiver Wasserentnahme zur landwirtschaftlichen Kultivierung der Region vor dem Austrocknen, was eine der größten ökologischen Katastrophen der heutigen Zeit darstellt.

 

 

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