Katastrophentourismus
Katastrophentourismus ist die Bezeichnung für die Art des Reisens, die das Anschauen einer Katastrophe ohne eine aktive Beteiligung an der Hilfe zum Ziel hat. Auch wenn der Katastrophentourismus von der großen Mehrheit der Gesellschaft kritisch betrachtet wird, gab es in Einzelfällen Reiseveranstalter beziehungsweise Reisebüros, die gezielt und mit „Erfolg“ reine „Schaureisen“ in Katastrophengebiete anboten.
Katastrophentourismus tauchte oft in Verbindung mit Überschwemmungen auf, zum Beispiel:
· Elbehochwasser im Jahr 2002.
· Tsunami im Indischen Ozean im Jahr 2004.
Auch die Reisen ins Gebiet der Katastrophe von Tschernobyl und in die Geisterstadt Tschornobyl gehören zu einer Art des Katastrophentourismus.
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