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Die Komoren sind ein Inselstaat im Indischen Ozean. Der Name der Komoren kommt aus dem arabischen Dschuzur al-Qamar was soviel wie "Mondinseln" heißt.

· Währung: 1 Komoren-Franc(FC)= 100 Centimes. 1€ = 491,9677 FC

· Nationalfeiertag: 4. Juli

· Religion: 98 % Sunniten, 2 % Katholisch

Die Komoren bestehen aus den drei Inseln Grande Comore (Ngazidja), Anjouan (Nzwani) und Moheli (Mwali). Sie liegen im Kanal von Mosambik, nördlich von Madagaskar, und östlich von Mosambiks Nordteil. Die ebenfalls zum komorischen Archipel zählende Insel Mayotte stellt ein französisches Überseegebiet dar, wird aber von der Union der Komoren beansprucht. Die Komoren gehören inklusive Mayotte zum Kontinent Afrika. Die Inselgruppe umfasst mehrere kleine Koralleninseln. Das Klima ist tropisch mit 12 humiden Monaten.

Bevölkerung

Die Bewohner der Komoren stellen eine Mischbevölkerung aus Arabern, Madagassen, Bantu (Nachkommen afrikanischer Sklaven), Indern und Indo-Melanesiern dar; hinzu kommen einige hundert Europäer. Das Bevölkerungswachstum und die hohe Arbeitslosigkeit führen zu Auswanderung, vor allem nach Madagaskar. Die Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum Islam. Rund die Hälfte der Bevölkerung sind Analphabeten.

Politik

Laut Verfassung von 1996 sind die Komoren eine Islamische Republik. Staatsoberhaupt ist der für sechs Jahre direkt gewählte Präsident. Die Legislative liegt bei der Bundesversammlung mit 42 auf vier Jahre gewählten Abgeordneten. Seit 1990 gibt es ein Mehrparteiensystem. Stärkste politische Partei ist das Rassemblement National pour le Développement. Höchste juristische Instanz ist der Oberste Gerichtshof.

Wirtschaft

Die Komoren zählen zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Landwirtschaft einschließlich des Fischfangs, der Jagd und der Forstwirtschaft bildet fast die einzige Grundlage der Wirtschaft.

Die Komoren verfügen über ein nur unzulängliches Transportsystem und haben eine junge, schnell wachsende Bevölkerung bei geringen natürlichen Ressourcen. Das Ausbildungsniveau ist gering und begünstigt so die Subsistenzwirtschaft, eine hohe Arbeitlosigkeit und eine große Abhängigkeit von Hilfe aus dem Ausland. Die Landwirtschaft produziert 40 % des Bruttosozialprodukts und beschäftigt 80 % der arbeitenden Bevölkerung. Landwirtschaftliche Produkte stellen den größten Teil der Ausfuhren.

 

 

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hallo@abatic.de
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