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Die Große Sozialistische Libysch-Arabische Volksrepublik, kurz Libyen, ist ein Staat im Norden Afrikas. Libyen liegt am Mittelmeer, und grenzt im Westen an die Maghreb-Staaten Tunesien und Algerien, im Osten an Ägypten und den Sudan und im Süden an Niger und den Tschad.
Libyen gliedert sich in die traditionellen Landschaften Tripolitanien im Westen, Fessan im Süden, die Cyrenaika (Kyrene) im Osten und die Libysche Wüste auf. Nur 2,5 % der Fläche sind landwirtschaftlich nutzbar. Es gibt aber bedeutende Erdgas- und Erdölvorkommen. Libyen ist das einzige Land der Welt, in dem es keinen einzigen ständigen Fluss gibt: es verfügt lediglich über sogenannte Wadis, die aber nur nach starken Regenfällen vorübergehend Wasser führen.
Der Staat teilt sich in 25 Provinzen.
Bevölkerung
Die Bevölkerung besteht mehrheitlich aus arabisch sprachigen Berbern. Seit 1975 stieg die Bevölkerung von 2,5 Millionen auf 6 Millionen Menschen. Aufgrund der hohen Geburtenrate von 3,6 % sind heute 50 % der Bevölkerung unter 16 Jahre alt. Die Zentren der Besiedlung befinden sich aber in den Küstengegenden von Tripolitanien und der Kyrenaika. Allein in Tripolis, Banghazi und Misratah sowie den dazugehörigen Vororten leben 80 % der libyschen Bevölkerung.
Hauptsprache ist Arabisch. Daneben werden einige Berbersprachen gesprochen:
· Nafusi (141.000 Sprecher)
· Tamascheq (Tuareg; 17.000)
· Ghadames (2.000)
Libyen wurde seit Beginn der historischen Überlieferung von Berberstämmen bewohnt. Im 7. Jahrhundert v. Chr. wurde die Küste der Cyrenaika von Griechen und die Küste Tripolitaniens von Phöniziern besiedelt. Im ersten Jahrhundert v. Chr. kamen die Küsten Libyens unter die römische Herrschaft. Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurde Libyen schon 647 von den Muslimen erobert. In der Folgezeit gehörte Tripolitanien zu Ifriqiya und wurde von den Aghlabiden, Fatimiden, Ziriden und Hafsiden beherrscht, während die Cyrenaika eher von Ägypten aus kontrolliert wurde.
Im 16. Jahrhundert versuchte Spanien die Küstenstädte Libyens zu erobern, konnte sich aber nicht gegen die mit den Osmanen verbündeten Korsaren behaupten. In der Folgezeit unterstand das Land der osmanischen Oberhoheit, die aber von den Qaramanli im 18. Jahrhundert zeitweise abgeschüttelt werden konnte. Nachdem die Osmanen 1835 das Land wieder unterworfen hatten, wurden sie 1911 von Italien vertrieben, das aber den Widerstand der Sanussiya-Bruderschaft erst 1935 brechen konnte. Nach der Befreiung durch britische Truppen im 2. Weltkrieg, erlangte Libyen unter König Idris 1951 die Unabhängigkeit. Dieser wurde 1969 durch Oberst Muammar al-Ghaddafi gestürzt.
Politik
Am 10. März 2004 hat Libyen in Wien das so genannte Zusatzprotokoll zum Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet. Damit gestattet die Regierung in Tripolis der Internationalen Atomenergie-Organisation umfassende Kontrollmöglichkeiten der nuklearen Anlagen des Landes.
Wirtschaft
Libyen ist seit 1962 Mitglied der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC). Wegen seiner politischen Sicherheit im Gegensatz zu den Staaten im Nahen Osten ist Libyen in letzter Zeit ein attraktiver Geschäftspartner für westliche Ölkonzerne geworden.
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