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Das Großherzogtum Luxemburg ist ein Staat in Mitteleuropa. Es grenzt an Frankreich und Belgien sowie an die deutschen Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland.
Geographie
Der Norden des Landes ist ein Teil der Ardennen und wird Ösling genannt. Es liegt auf durchschnittlich 400 bis 500 Metern über dem Meeresspiegel. Die Landschaft im Ösling ist geprägt von bewaldeten Bergen und Hügeln und tiefen Flusstälern, wie zum Beispiel der Sauer. Mit 560 Metern stellt die Colline Kneiff in Huldange (deutsch: Huldingen) die höchste Erhebung des Landes dar. Im Süden liegt das fruchtbare Gutland, das zum Lothringer Stufenland gehört. Dieses Gebiet weist eine höhere Bevölkerungs- und Industriedichte als das Ösling auf. Der niedrigste Punkt des Landes, Spatz genannt (129 Meter ü.M.), befindet sich am Zusammenfluss von Sauer und Mosel in Wasserbillig.
Da das Klima des Landes durch atlantische Westwinde beeinflusst wird, sind die Temperaturen und Niederschlagswerte im allgemeinen mäßig.
Wichtige Flüsse Luxemburgs sind die Mosel, die im Südosten den Grenzfluss zu Deutschland bildet, die Sauer, die Our und die Alzette.
Luxemburg hat etwa 462.500 Einwohner. Nationalsprache ist Luxemburgisch ("Lëtzebuergesch"), eine moselfränkische Mundart des Hochdeutschen. Luxemburg besitzt einen hohen Ausländeranteil von 38,6 Prozent (2004). 14,1 Prozent der Gesamtbevölkerung sind Portugiesen, 4,8 Prozent Franzosen, 4,2 Prozent Italiener, 3,5 Prozent Belgier, 2,3 Prozent Deutsche und 1,0 Prozent Briten (2004). 7.500 Ausländer arbeiten bei den in Luxemburg angesiedelten europäischen Institutionen. Den niedrigsten Anteil hat die ausländische Bevölkerung in der Gemeinde Hoscheid - auf deren 418 Einwohner kommen 12,2 Prozent Ausländer - den höchsten hat Fels (franz. Larochette) mit 61,5 Prozent. In der Hauptstadt liegt er bei circa 53,7 Prozent. Dem Patriotismus und der Verbundenheit mit der Heimat wird in Luxemburg trotz allem einen sehr hohen Stellenwert zugesprochen, unter anderem in der (aus der Zeit der Okkupation übernommenen) Parole "roude Leiw huel se" oder aber auch "Mir welle bleiwen wat mir sin" (wir wollen bleiben was wir sind).
Des Weiteren arbeiten in Luxemburg etwa 106.900 Grenzpendler aus den umliegenden Nachbarregionen (2003). 52,3 Prozent der Pendler kommen aus dem französischen Lothringen, 27,3 Prozent aus Belgien und 20,3 Prozent aus Deutschland (2003). Nach Schätzungen bekennen sich etwa 90 Prozent der Bevölkerung zum römisch-katholischen Glauben.
Im Jahr 1986 wurde das Volk Luxemburgs mit dem Karlspreis der Stadt Aachen ausgezeichnet. Hiermit wurde anerkannt, dass Luxemburger zu überzeugten Europäern der ersten Stunde zählen und luxemburgische Politiker wichtige Beiträge zur europäischen Einigung geleistet haben. Der Text, der an Jean (Johann) Großherzog von Luxemburg stellvertretend für sein Volk überreichten Medaille lautet: Karlspreis der Stadt Aachen 1986. Das Volk Luxemburgs, Vorbild der Beharrlichkeit auf dem Weg zur Einheit Europas.
Politik
Luxemburg ist eine konstitutionelle Monarchie in Form einer parlamentarischen Demokratie. Laut der Verfassung von 1868 ist das Staatsoberhaupt der Großherzog. Die Gesetzgebung ist Aufgabe des Einkammerparlaments, das alle fünf Jahre gewählt wird (immer dann, wenn Europawahlen sind).
Die exekutive Gewalt wird vom Großherzog und der Regierung ausgeübt. Die aktuelle Regierung ist seit dem 31. Juli 2004 im Amt und setzt sich zusammen aus dem Premierminister, der auch den traditionellen Titel Staatsminister führt, zwölf Ministern, einem delegierten Minister und einer Staatssekretärin. Ein beratendes Organ ist der Staatsrat, der aus 27 Mitgliedern besteht und zu je einem Drittel vom Parlament, vom Großherzog und vom Staatsrat selbst ernannt wird. Wer einmal in das luxemburgische Wählerverzeichnis eingetragen ist, hat eine Wahlpflicht.
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