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Die Republik der Malediven (Divehi Rajjeyge Jumhuriyya) ist ein Inselstaat im Südwesten der Südspitze Indiens im Indischen Ozean und besteht aus mehreren Atollen und ca. 1200 Inseln, wovon etwa 200 von Einheimischen bewohnt werden und 87 weitere ausschließlich für Touristen reserviert sind.

Geographie

Für Reisende bedeutsam: Die Malediven lassen sich in Inseln für Einheimische und Inseln für Touristen unterscheiden. Touristen haben nur bedingt Zutritt auf Einheimischen-Inseln; in der Regel ist dies nur im Rahmen geführter Touren "Island-Hopping" möglich. Darüber hinaus gibt es Möglichkeit, eine staatliche Erlaubnis zu beantragen. Derartige Genehmigungen werden selten und unter Auflagen erteilt.

Klima

Die Malediven haben durch ihre Lage im meist ruhigen indischen Ozean ein sehr konstant heißes, tropisches Klima. Die Temperaturen fallen selbst nachts selten unter 25 Grad. Das Wetter ist geprägt von zwei Monsunen: dem Südwest-Monsun von Mai bis Oktober und dem Nordost-Monsun von November bis April. Der Südwest-Monsun bringt normalerweise im Juni und Juli Wind und intensivere Niederschläge. Als beste Reisezeit gelten die Monate November bis April.

Geschichte

Die Besiedlung der Malediven nahm ihren Anfang im 5. Jahrhundert v. Chr., als sich buddhistische Fischer aus Indien und der Insel Ceylon (dem heutigen Sri Lanka) auf den Inseln niederließen. Im 12. Jahrhundert errichteten arabische Kaufleute ein Sultanat auf den Inseln und führten den Islam ein. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts versuchten die Portugiesen eine ständige Niederlassung auf den Inseln zu errichten, daraufhin kam es zu einem Guerillakrieg, in dem die Portugiesen scheiterten. Erst im 17. Jahrhundert schaffte es ein europäisches Land, die Inseln zu unterwerfen. Die Niederlande machten aus dem maledivischen Sultanat ein Protektorat, nachdem sie auch schon Ceylon besetzt hatten. Im Jahre 1754 kamen die Malediven unter öfranzsische Besatzung.

1932 erhielten die Malediven ihre erste Verfassung von Sultan Mohammed Shamsudeen III. 1942 errichtete das öVereinigte Knigreich einen Militärflughafen auf der Insel Gan. 1953 wurde die Republik ausgerufen. Daraufhin übernahm ein Verwandter des Sultans das Präsidentenamt. Nach einer Volksabstimmung wurde jedoch wieder das Sultanat eingeführt und Mohammed Farid Didi wurde erneut Sultan. Drei Jahre später, 1956, erhielten die Malediven innere Autonomie, jedoch errichtete das Vereinigte Königreich weitere Militärflughäfen. 1963 verließ das Vereinigte Königreich die Inseln und die Malediven traten dem Colombo-Plan bei. Zwei Jahre später wurden die Malediven unabhängig. Per Verfassungsänderung wurde 1968 das Sultanat in eine Republik umgewandelt. Somit kam es zum Ende der über 250 Jahre langen Herrschaft der Didi. Amir Ibrahim Nasir wurde Staats- und Regierungschef. Ein Jahr später wurde die Republik unter dem Namen Malediven erneut ausgerufen. Ab 1972 begann die Zeit des Massentourismus auf den Inseln. Außerdem wurden in diesem Jahr die Ämter des Staatsoberhauptes und des Regierungschefs getrennt. Drei Jahre später wurde das Amt des Regierungschef wieder abgeschafft und der Präsident übernahm dieses Amt. 1976 verließen die Briten das Land endgültig, da ihre 30 - jährige Nutzungszeit der Militärflughäfen abgelaufen war. 1982 traten die Malediven dem Commonwealth bei. In der Hauptstadt éMal fand 1989 eine internationale Konferenz wegen der Bedrohung der Inseln durch den steigenden Meeresspiegel statt. Am 26. Dezember 2004 wurden zahlreiche Siedlungen und Touristenresorts auf den Inseln durch eine Flutwelle in Folge eines Seebebens im Indischen Ozean stark beschädigt oder zerstört.

Politik

Im Januar 1998 trat eine neue Verfassung in Kraft. Regierungsform blieb die Präsidialrepublik. Der Staatspräsident und Regierungschef hat die uneingeschränkte Macht über die Exekutive. Er wird von einem Einkammerparlament, der Majilis, auf 5 Jahre gewählt, das aus 50 Mitgliedern besteht, von denen 42 gewählt sind und 8 vom Präsidenten eingesetzt. Nach der Wahl muss sich der Präsident noch einer Volksabstimmung stellen.

Auf den Malediven gibt es keine Parteien, obwohl deren Bildung erlaubt ist. Außerdem gibt es Grundrechte wie die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die Redefreiheit innerhalb der islamischen Regeln. Im Taucherparadies vor der Küste Indiens herrscht seit 1978 Präsident Abdul Gayyoom. Mitte August wurde der Ausnahmezustand auf den Malediven ausgerufen. Seitdem seien Hunderte Menschen nach Demonstrationen gegen das Regime des Präsidenten in Gefängnissen verschwunden, sagt die Opposition, die längst ins Ausland geflohen ist. Unter den Gefangenen sind auch ein früherer Minister und ein Generalstaatsanwalt. Soviel gibt die Regierung zu. Beide landesweit bekannte Reformer, die schon seit Jahren für Gewaltenteilung und freie Wahlen auf den Malediven kämpfen.

Im Juli 2003 veröffentlichte Amnesty International einen Bericht über die Menschenrechtsverletzungen des Regimes von Präsident Gayyoom, der die Malediven seit 26 Jahren totalitär regiert. Die Menschenrechtsorganisation beschuldigt den Herrscher der Folter: Häftlinge würden geschlagen und getreten, sie müssten stundenlang in Handschellen gefesselt in der Sonne ausharren. Vor Gericht würden ihnen Anwälte verwehrt, so Amnesty.

Die Herausgeber des unabhängigen Internetmagazins "Sandhaan" wurden wegen Hochverrats zu lebenslanger Haft verurteilt, unliebsame Politiker seien ebenso weggesperrt worden wie religiöse Führer oder Künstler. Gleichzeitig baut der Präsident ehemalige Militär-Gebäude zu Gefängnissen aus - auf Inseln weit weg von den Luxus-Hotels der Touristen.

Im September 2003 kam es zu ersten Massen-Demonstrationen, nachdem drei Häftlinge unter ungeklärten Umständen im Gefängnis starben. Präsident Gayyoom versprach Reformen, das Rechtssystem sollte verändert, die Kompetenzen des Parlamentes erweitert werden.

Im Juni 2005 stimmten die Abgeordneten der Majilis einstimmig für einen Antrag, der die Etablierung eines Mehrparteiensystems ermöglichen soll.

Verwaltung

Die 26 Atolle der Malediven mit insgesamt 1.192 Inseln sind in 20 Distrikte unterteilt. Verwaltet werden sie von den Atollchefs, die vom Präsidenten ernannt werden. Der Bezirk um die Hauptstadt Malé steht unter direkter Verwaltung der Regierung.

Infrastruktur

Nur die Hauptstadt Male, das Addu-Atoll und die Insel Fuvamullah besitzen Straßen und somit auch Autos. Fahrzeuge haben so eine geringe Bedeutung, da man mit Schiffen oder zunehmend mit Wasserflugzeugen der Maldivian Air Taxi bevorzugt Distanzen zurücklegt. Fahrräder und Mopeds sind auch sehr beliebt, weil es sich für viele nicht lohnt, auf den kleinen Inseln Auto zu fahren. Der einzige internationale Flughafen befindet sich auf der Insel Hulhumal (ehemals Hulule), nur wenige Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Zudem gibt es noch viele Regionalflughäfen. Die längste Straße (asphaltiert und mit Autos befahrbar) geht von Hithadhoo bis Gan und ist im Addu-Atoll. Drei Inseln werden durchquert, die alle mit Dämmen verbunden sind.

 

 

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