Flughäfen in Deutschland - München


Flughafen München

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28. Oktober 1939 (Flughafen München Riem)
17. Mai 1992 (Flughafen München Franz Josef Strauß)
29. Juni 2003 Terminal 2

28,5 Kilometer nordöstlich des Zentrums der Landeshauptstadt
München, 448 Meter über dem Meeresspiegel (NN)

1 500 Hektar, davon 1 100 Hektar Grünfläche
(ca. 70 Prozent des Gesamtgeländes)

Flughafen üMnchen GmbH

Freistaat Bayern (51 Prozent),
Bundesrepublik Deutschland (26 Prozent),
Stadt München (23 Prozent)

Zwei parallele, 4 000 Meter lange und 60 Meter breite Start- und
Landebahnen im Abstand von 2 300 Metern; Versatz der Bahnen
um 1 500 Meter

Passagiervorfeld West:
Fläche:600 000 qm
60 Abstellpositionen
19 gebäudenahe Fluggastbrücken am Terminal 1
14 Einsteige-Stationen

Passagiervorfeld Ost:
Fläche: 760 000 qm
75 Abstellpositionen
24 gebäudenahe Fluggastbrücken am Terminal 2
4 gebäudenahe Positionen für Regionalflugzeuge
47 Einsteige-Stationen

Luftfracht/-post:
Fläche: 66 500 qm
14 Abstellpositionen

Allgemeine Luftfahrt:
Fläche: 120 000 qm
50 Abstellpositionen

Terminal 1
Kapazität : über 20 Millionen Passagiere pro Jahr
Länge: 1081 m
Bruttogrundfläche: 198 000 qm
Bereiche A–D für Ankunft und Abflug, Bereich E für Ankunft
Check-in-Schalter: 150
Gepäckförderanlage:
Gesamtlänge: 18 Kilometer
Kapazität: 19 200 Gepäckstücke stündlich
Gepäckausgabebänder: 14

Terminal 2
Kapazität: 20-25 Millionen Passagiere pro Jahr
Pierlänge: 980 m
Bruttogrundfläche: 260 000 qm
Ebene 03: Ankunft
Ebene 04/05: Abflug
Check-in-Schalter: 124
Gepäckförderanlage:
Förderstrecke: 40 Kilometer
Kapazität: 14 000 Gepäckstücke stündlich
Gepäckausgabebänder: 14

Unterirdischer S-Bahnhof
Bruttogrundfläche: 46 000 qm
Check-in-Schalter: 37

vier Parkhäuser
sechs Tiefgaragen
Urlauber- und Besucherparkplätze mit insgesamt
20 000 Stellplätzen davon ca. 16 500 überdacht

Der Flughafengesamtplan (Geländenutzungs- und Funktionsplan) ist das Ergebnis eines wettbewerbsähnlichen Verfahrens. Im Jahr 1971 definierte die FMG hierfür Leitlinien und Zielvorstellungen, die den Flughafen in seiner Entstehung maßgeblich prägten:

Die Gesamtanlage des Flughafens und die Einzelbereiche bieten durch die Konzeption ihrer Erschließung, ihrer funktionalen und städtebaulichen Ordnung - Stadtlandschaft Flughafen - sowie durch Offenheit und Großzügigkeit, den Passagieren und sonstigen Benutzern gute Orientierung, Übersicht und Systemverständnis. Die Landschaftsgestaltung ist fester Bestandteil des Flughafenkonzeptes.

Die Bebauungszone zwischen den zwei parallelen Start- und Landebahnen wird durch Straße und Schiene von Westen und durch Straße von Osten erschlossen. Der Bahnhof ist integraler Bestandteil des Terminalbereiches.

Die Einzelbereiche des Flughafens

- Verwaltungs- und Technikzone (nördliches Bebauungsband)
- Flugzeugwartungszone (südliches Bebauungsband)
- Frachtzone (südliches Bebauungsband)
- Vorfeld 1
- Zentrale Zone - Passagierabfertigungsbereich
- Vorfeld 2
- Vorfeld 3 und Allgemeine Luftfahrt

sind einander funktionsoptimiert zugeordnet. Die Möglichkeit zu Erweiterungen besteht jeweils ohne gegenseitige Beeinträchtigungen und unter Wahrung der städtebaulichen Ordnungsprinzipien. Die modular strukturierten Gebäude sind - soweit räumlich möglich - stufenweise erweiterbar.


Es bestand von Anfang an Klarheit darüber, dass ein solcher Flughafenneubau keinem einheitlichen Architekturstil unterworfen werden kann. Gleichwohl sorgt die FMG dafür, dass der architektonische Auftritt jedes Gebäudes in das Erscheinungsbild der gesamten baulichen Anlagen passt. Deshalb wurden ästhetische Strukturen entwickelt, deren Gestaltungselemente in einem Gesamtsystem Architektur zu einem einheitlichen Erscheinungsbild der Bauten beitragen.

Für die hohe Qualität der baulichen Anlagen und deren betriebliche Wertschöpfung erhielt der Flughafen München, seit seiner Inbetriebnahme im Mai 1992, etliche Auszeichnungen und Preise aus der ganzen Welt:
 

 

 

 

hallo@abatic.de
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