Ökotourismus

 

Der Begriff Ökotourismus ist nicht einheitlich definiert. Einige verstehen darunter die Reise in relativ unberührte Gebiete, ohne dass die Umwelt und die lokale Bevölkerung negative Folgen davon tragen. Oft werden jedoch auch Flugreisen in naturnahe Gebiete (zum Beispiel Nationalparks) als Ökotourismus angepriesen, die weder nachhaltig noch sozial verträglich sind.

Das Bundesamt für Naturschutz beschreibt Ökotourismus wie folgt: Ökologischer Tourismus ist die Weiterentwicklung der Konzeptidee des umweltverträglichen bzw. umweltfreundlichen Tourismus. Da im deutschen Sprachgebrauch Umweltverträglichkeit tendenziell unter anthropozentrischer Sichtweise auf die Umwelt des Menschen eingegrenzt wird, obwohl umfassender eigentlich ein intakter Naturhaushalt und eine auch für wildlebende Pflanzen und Tiere angemessene Umwelt erforderlich ist, ist die Sichtweise im Ökotourismus auf ökosystemare Zusammenhänge ausgedehnt worden. Ziel, insbesondere von wissenschaftlicher und NGO-Seite, ist ein „Ökologisch verantwortlicher Tourismus“.

Das Wort Ökotourismus bezieht sich dabei nicht nur auf die An- und Abreise, sondern auch auf ein umweltfreundliches Verhalten am Urlaubsort.

Die UNO erkor 2002 zum internationalen Jahr des Ökotourismus.

Im spanischen Sprachgebrauch kann mit ecoturismo dagegen ein bloßer Ausflug ins Grüne gemeint sein.

Im Vergleich zum Ökotourismus kann Nachhaltiger Tourismus nicht nur in beinahe unberührten Gebieten, sondern auch in Städten stattfinden.

 

 

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