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Osnabrück ist eine kreisfreie Stadt in Niedersachsen mit derzeit etwa 165.500 Einwohnern. Sie ist nach Hannover und Braunschweig die drittgrößte Stadt Niedersachsens sowie eines der Oberzentren des Landes. Das Einzugsgebiet umfasst rund 800.000 bis eine Million Menschen.

Die Stadt ist Sitz einer Universität, einer Fachhochschule, eines römisch-katholischen Bistums (Bischofstadt), einer evangelisch-lutherischen Landessuperintentur (Sprengel Osnabrück) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Osnabrück wurde im Jahre 780 von Karl dem Großen als Bischofssitz gegründet. In Osnabrück und Münster wurde im Jahre 1648 der Westfälische Friede geschlossen, weshalb die Stadt sich selbst als "Friedensstadt" bezeichnet. Seit April 2002 ist das Steinwerk Ledenhof Sitz der Deutschen Stiftung Friedensforschung.

Nächstgrößere Städte sind Bielefeld, etwa 43 km südöstlich, Münster, etwa 44 km südwestlich, das niederländische Enschede, etwa 78 km westlich, Oldenburg etwa 95 km nördlich, Bremen, etwa 103 km nordöstlich und Hannover etwa 114 km östlich von Osnabrück. Die Einwohnerzahl der Stadt Osnabrück überschritt 1940 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Grossstadt wurde.

Osnabrück liegt im so genannten Osnabrücker Land inmitten des „Osnabrücker Hügellandes“ zwischen Höhenzügen des Wiehengebirges im Norden und des Teutoburger Waldes im Süden am linken Ufer der Hase. Die Höhenlage am Neumarkt (Innenstadt) beträgt 64 m über NN. Der höchste Punkt der Stadt befindet sich am Piesberg und misst 190 m über NN, der tiefste Punkt befindet sich beim Fluss Hase in Pye und misst 54 m über NN.

Das Stadtgebiet Osnabrücks ist in 23 Stadtteile eingeteilt. Diese werden von 01 bis 23 fortlaufend nummeriert und haben Namen, die sich meist aus historisch überlieferten Bezeichnungen ergeben. Dabei wurden teilweise auch mehrere frühere Ortschaften zu einem Stadtteil vereinigt. Jeder Stadtteil gliedert sich weiter in "statistische Bezirke", von denen jeder mit einer dreistelligen Nummer bezeichnet wird.

1575 starben etwa 75 Prozent der Einwohner Osnabrücks an der Pest. Wegen der folgenden Epidemien, Feuersbrünste, Hungersnöte und Kriege dauert es rund 200 Jahre, bis wieder die Bevölkerungszahl vor Ausbruch der Pest von 1575 erreicht wurde. Mit der Industrialisierung verfünffachte sich die Einwohnerzahl von über 10.000 im Jahre 1823 auf mehr als 50.000 im Jahre 1900.

Bis 1939 verdoppelte sich die Bevölkerung der Stadt auf 100.000, wodurch sie zur Grossstadt wurde. 1995 erreichte die Einwohnerzahl mit 168.618 ihren historischen Höchststand. Ende Februar 2006 lebten in Osnabrück nach amtlicher Fortschreibung 164.695 Menschen mit Hauptwohnsitz.

 

 

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