Linienflug nach Polen - einfach billig buchen


 

Oneways und Gabelflüge

 


Unter Linienflüge können Sie Ihr Flugticket für einen Linienflug einfach billig buchen!

Die Republik Polen (poln. Rzeczpospolita Polska) ist ein Staat in Mitteleuropa. Polen grenzt an Deutschland im Westen, an Tschechien und die Slowakei im Süden, an die Ukraine und Weißrussland im Osten, an Litauen und die russische Exklave Kaliningrad (Oblast Kaliningrad) im Nordosten sowie an die Ostsee im Norden.

Der Nationalfeiertag ist der 11. November (Unabhängigkeitserklärung von 1918).

Das Gebiet Polens ist zum überwiegenden Teil von der Eiszeit geformtes Tiefland und bildet ein Übergangsgebiet zwischen dem Tiefland Osteuropas und dem Norddeutschen Tiefland.

Die landschaftliche Gliederung ähnelt jener Deutschlands; auf die wenig gegliederte Küste im Norden folgt Flachland mit den Seenplatten (u.a. Pommersche Seenplatte, Masurische Seenplatte) des Baltischen Landrückens, das Mittelpolnische Urstromtal, Mittelgebirge (die Polnische Platte) und schließlich das Hochgebirge (Sudeten und die zu den Karpaten gehörende Hohe Tatra).

Der mit 2.499 m höchste Berg Rysy ("Meeraugspitze") mit seinem hochgelegenen See Morskie Oko ("Meeresauge") liegt in der Hohen Tatra. Die längsten Flüsse sind die Weichsel (Wisłla), der Grenzfluss Oder (Odra) und die Warthe (Warta). 28% des Landes sind von Wald bedeckt.

Der mit 2 m unter N.N. am tiefsten gelegene Punkt befindet sich bei ąRaczki Elblaskie in der Nähe von Elbalag (Elbing).

Das Klima ist gemäßigt und wird nach Osten und Südosten immer kontinentaler.

Politik

Die Republik Polen ist nach dem Zusammenbruch des Ostblocks eine parlamentarische Demokratie geworden. Zwei Kammern, Sejm (460 Abgeordnete) und Senat (100 Abgeordnete), bilden das Parlament, welches die Legislative innehat. Die im Parlament vertretenen polnischen Parteien gruppieren sich in eine Regierungskoalition und die Opposition. Die Exekutive wird von einem Ministerpräsidenten und einem Ministerrat ausgeführt, die ihrerseits vom Staatspräsidenten ernannt werden und mit diesem gewisse Kompetenzen (Landesverteidigung, Außenpolitik) teilen, aber dem Parlament verantwortlich sind.

Polen war bis 1989 in den RGW und den Warschauer Pakt eingebunden. Seit der politischen Wende orientiert sich Polen stark an der EU und mehr noch an den USA. Polen ist seit dem ä12. Mrz 1999 NATO-Mitglied. Nach der Entscheidung auf dem EU-Gipfeltreffen am 13. Dezember 2002 in Kopenhagen wurde Polen zum 1. Mai 2004 mit neun weiteren ost-, ostmittel- und nordost- und südeuropäischen Staaten in die Europäische Union aufgenommen. Die Innenpolitik ist geprägt von einem sich dynamisch verändernden Parteienwesen und der Auseinandersetzung um die Reformen, die notwendig scheinen, um Polen als Mitglied in der EU (seit 1. Mai 2004) wettbewerbsfähig zu machen.

Der von 2001 an amtierende Ministerpräsident Leszek Miller ist nach der Serie von Korruptionsskandalen und Kritik im Bereich Innenpolitik am 2. Mai 2004 zurückgetreten, also unmittelbar nach dem EU-Beitritt seines Landes. Als Nachfolger für das Amt des Regierungschefs wurde Marek Belka ernannt und am 26. Juni 2004 vereidigt.

Auseinandersetzungen gibt es um die EU-Verfassung. Enttäuscht von einer dramatisch angestiegenen Arbeitslosigkeit und Verarmung, bedingt durch fehlende soziale Sicherungssysteme, sowie eine übermäßige Korruption in den Staatsorganen und der Wirtschaft, projizieren die von der "Wende" enttäuschten, arbeitslosen Menschen ("offizielle" Arbeitslosenquote ca. 18%, womit Polen einen Rekord in der Arbeits- und Verarmungsstatistik der EU darstellt) ihren Unmut offenbar auf die EU-Verfassung. Hervorzuheben sind hier die ultrakonservative, kirchennahe LPR (Liga Polskich Rodzin - Liga polnischer Familien) sowie die von dem Populisten Andrzej Lepper angeführte "Samoobrona" ("Selbstverteidigung"). Die meisten Polen setzen sich hingegen für die Ratifizierung des Vertrages ein, trotz der großen Enttäuschung über den Inhalt des Dokumentes.

Auf der linken politischen Seite haben sich postkommunistische und sozialdemokratische Kräfte (SLD, UP und SdPl) zu einer Regierungskoalition zusammengeschlossen. Die bürgerlichen-konservativen Parteien der rechten Opposition sind: Platforma Obywatelska (bürgerliche Plattform), die aus der ehemaligen Freiheitsunion hervorgegangen ist, und Prawo i Sprawiedliwośsćc (Recht und Gerechtigkeit).

Polen ist Verbündeter der USA im Irak-Krieg und unterstützt mit eigenen Soldaten die multinationale Koalition von 35 Staaten.

Wirtschaft

Mit dem Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft ist in Polen ein struktureller Wandel verbunden. Dieser hat sich seit dem Beitritt des Landes zur EU im Jahr 2004 verschärft. Der befürchtete Niedergang der Landwirtschaft durch den bisher dominierende Agrarsektor wegen mangelnder Produktivität und fehlender Konkurrenzfähigkeit, aber auch wegen des ohnehin in der EU stark subventionierten Angebots, blieb allerdings aus. Der Wegfall der Agrarzölle der EU für das Land machten Bauern und Lebensmittelindustrie Polens zu Gewinnern der EU. So entwickelten sich Backwaren zu einem wichtigen Exportartikel.

Trotz eines beachtlichen wirtschaftlichen Wachstums seit 2002 ist die Arbeitslosigkeit in Polen sehr hoch und liegt z. Zt. bei offiziell ca. 18 %. Insgesamt ist die Anzahl der Erwerbsarbeitsplätze seit 1989 um ein Drittel von ca. 18 Millionen auf ca. 12 Millionen zurückgegangen. Das grösste ökonomische Problem ist die grosse Abhängigkeit des Landes von Investitionsentscheidungen transnationaler Konzerne und die mangelnde Kaufkraft der polnischen Haushalte aufgrund sehr geringer Löhne und Sozialleistungen. Dies ist auch der Grund dafür, warum der enorme Abbau von Industriearbeitsplätzen nicht durch neue Dienstleistungsarbeitsplätze kompensiert werden konnte.

Die Zukunft Polens ist höchst ungewiss. Zur Zeit deutet vieles darauf hin, dass das Land z. B. beim Durchschnittseinkommen auf lange Zeit keinen Anschluss an das westeuropäische Wohlstandsniveau finden wird. Die Funktion als "verlängerte Werkbank" Westeuropas könnte ihm schon bald durch die östlichen Nachbarländer streitig gemacht werden, in denen die Löhne noch niedriger sind.

Wichtigste Exportartikel Polens sind Maschinen (Montagewerke verschiedener Automobilfirmen), Elektroartikel, Textilien. Wichtigste Handelspartner sind die EU-Staaten, vor allem Deutschland, Frankreich und Italien.

Ende September 1994 waren etwa 60 % der privaten Haushalte mit insgesamt neun Milliarden Zloty verschuldet.

Verkehr

· Siehe auch den Artikel Verkehr in Polen

Polen ist ein Transitland von Nordeuropa auf den Balkan und von Westeuropa nach Osteuropa. Die größte Eisenbahngesellschaft ist die Polskie Koleje Panstwowe (PKP). Dem in Polen trotz wachsendem Individualverkehr immer noch sehr bedeutsamen öffentlichen Verkehr dient ferner ein ausgedehntes Überlandbusnetz. Das Straßennetz ist zwar mittlerweile sehr gut ausgebaut, es fehlen aber nach wie vor fast völlig die Autobahnen. Wichtigste Seehäfen sind Stettin (Szczecin), Gdingen (Gdynia) und Danzig (Gdańnsk).

Der Grenzverkehr betrug Anfang 2004 etwa 21.000 Fahrzeuge pro Tag. Nach dem Beitritt in die EU stieg dieser zum Ende des Jahres auf etwa 33.000 an. Der LKW-Verkehr am Grenzübergang Frankfurt (Oder) verdoppelte sich in dem Zeitraum von 3.000 auf 6.000 LKW täglich

Religion

Die polnische Bevölkerung ist überwiegend katholisch (94,5 % römisch-katholisch, davon über 70 % praktizierend); 1,4 % Polnisch-Orthodoxe; 0,5 % Protestanten, 0,1 % Altkatholiken und religiöse Minderheiten von Zeugen Jehovas, Muslimen (unter anderem die Tataren bei Bialystok) und Juden. Die heute polnischen Regionen Niederschlesien, Ost-Brandenburg, Westpreußen, Hinterpommern und Ostpreußen waren vor der Vertreibung der ansässigen Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg mehrheitlich evangelisch-lutherisch.

Ein besonders hohes Ansehen in Polen besitzt der verstorbene Papst Johannes Paul II., der vor seiner Papstwahl als Karol Wojtyłla Erzbischof von Krakau war und eine bedeutende politische Rolle während des Zusammenbruchs des Ostblocks inne hatte.

Für Touristen sind einerseits die Städte, andererseits die teilweise noch unberührte Natur sehr attraktiv. Viele Städte, die nach 1945 zerstört waren, wurden originalgetreu wieder aufgebaut und bieten dem Betrachter heute wieder eine romantische Atmosphäre, besonders die Zentren um die alten Marktplätze. Erholungsgebiete finden sich im Norden Polens an der Ostseeküste und in Masuren. Im Süden des Landes laden die Berge zu Ski- und Wanderferien ein.

Für ausreichende Informationen dient das in Berlin ansässige Polnische Fremdenverkehrsamt. Für Diskotheken- und Nachtclubbesucher eignet sich neben Warschau (Warszawa) auch ein Besuch in Breslau (Wrocłlaw), welches für seine zahlreichen Lokalitäten sehr bekannt ist. In der Hauptstadt finden sich zudem viele Cafés, Clubs und Diskotheken für Schwule und Lesben, die sich alle auf das Stadtzentrum konzentrieren. Sogar eine Schwulen-Pension ist ansässig. Das Schutzalter für Homo- und Heterosexuelle liegt bei 15 Jahren, in Deutschland bei 14 Jahren. (Stand 2004)

 

 

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Polen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (http://www.gnu.org/licenses/fdl.txt). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hauptseite&action=history) verfügbar

 

hallo@abatic.de
hallo@abatic.de
hallo@abatic.de
hallo@abatic.de
hallo@abatic.de
abatic.de