Billigflug nach Pjöngjang - billig Flüge buchen
|
Flugsuche - hier können Sie Ihr Flugticket für Ihren Flug nach Pjöngjang billig online buchen!
Pjöngjang ist die Hauptstadt Nordkoreas im Südwesten des Landes. Sie steht unter zentraler Verwaltung der Regierung. In der eigentlichen Stadt leben 2.926.443 Menschen, in der ganzen Stadtprovinz, zu der auch vier Landkreise gehören, sind es 3.702.757 (Stand jeweils 1. Januar 2005).
Sie ist politischer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt sowie Verkehrsknotenpunkt des Landes. Ausländischen Beobachtern ist es nur unter sehr strengen Auflagen möglich, über Pjöngjang und andere Teile des Landes zu berichten. Journalisten werden stets von Aufpassern begleitet und Kontakt zur Bevölkerung ist nur eingeschränkt möglich.
Geografische Lage
Pjöngjang liegt in der Mitte der nordwestlichen Niederung der koreanischen Halbinsel, umgeben von Bergen und Flüssen, Ebenen und Anhöhen, am Fluss Taedong durchschnittlich 38 m über Normalnull.
Nordwestlich befinden sich niedrige Bergketten, und östlich liegen einige kleine Hügel. Die geografischen Koordinaten sind 39,01° nördlicher Breite und 125,47° östlicher Länge. Weitere Städte in der Stadtprovinz Pjöngjang sind (Stand 1. Januar 2005): Sunguho 39.841 Einwohner, Sunan 36.671 Einwohner, Kangdong 28.922 Einwohner und Chunghwa 19.346 Einwohner.
Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 10,1 °C, die Jahresniederschlagsmenge 925 mm.
Der wärmste Monat ist der August mit durchschnittlich 24,2 °C, der kälteste Januar mit -6,3 °C im Mittel.
Der meiste Niederschlag fällt im Monat Juli mit durchschnittlich 290 mm, der wenigste im Februar mit 13 mm im Mittel.
Geschichte
Pjöngjang gilt als die älteste Stadt der koreanischen Halbinsel. Der Name Pjöngjang bedeutet „ebenes Land“ oder „gemütvolle Umgebung“. Die Hauptstadt der Tangun-Dynastie (2333 v. Chr.) soll dort gewesen sein, wo 1122 v. Chr. nach einer Legende das heutige Pjöngjang gegründet worden ist.
Die geschriebene Geschichte beginnt 108 v. Chr. mit der Gründung einer chinesischen Handelskolonie in der Nähe der Stadt. 427 wurde Pjöngjang die Hauptstadt des Königreichs Goguryeo. 668 ist die Stadt von den Chinesen erobert worden. Die Könige der Goryeo-Dynastie (nach denen Korea im Westen benannt wurde) machten Pjöngjang zu ihrer zweiten Hauptstadt.
Die Japanische Armee besetzte Pjöngjang von 1592 bis 1593. Chinesische Streitkräfte nahmen die Stadt 1627 ein und setzten sie in Brand. Nachdem sich Korea dem Ausland geöffnet hatte, wurde Pjöngjang die Basis für die christliche Missionierung. In der Stadt sind über 100 Kirchen gebaut worden, und 1880 waren in der Stadt mehr protestantische Missionare als in jeder anderen asiatischen Stadt.
Während des Zweiten Japanisch - Chinesischen Krieges (1894–1895) und den nachfolgenden Seuchen wurde Pjöngjang in weiten Teilen zerstört und fast vollständig entvölkert. In der japanischen Besatzungszeit (1910–1945) entwickelte sich Pjöngjang zu einem Industriezentrum. Im Koreakrieg (1950–1953) ist die Stadt durch Luftangriffe erneut zerstört worden.
1950 nahmen UN-Truppen die Stadt ein, die diese später an die Truppen der chinesischen Freiwilligen wieder verloren. Nach 1953 wurde Pjöngjang mit sowjetischer und chinesischer Hilfe wieder aufgebaut und die Hauptstadt der Volksrepublik Korea.
Wirtschaft und Infrastruktur
Pjöngjang ist das industrielle Zentrum des Landes, in dem unter anderem Metall-, Textil-, Elektronik- und Nahrungsmittelindustrie sowie Maschinenbau angesiedelt sind.
Die Stromversorgung stammt aus Wasserkraft, chalorischen Kraftwerken und aus Kernkraftwerken. Da diese Werke nicht immer funktionieren ist die Stromzufuhr rationiert. Das führt dazu, dass es abends in Pjöngjang überwiegend dunkel ist. Bestimmte Einrichtungen wie das diplomatische Viertel, Regierungs- und wichtige Verwaltungsgebäude, Ausländerhotels, die Quartiere der Koreanischen Volksarmee und die in der Nacht beleuchteten Monumente zu Ehren Kim Il Sungs verfügen über eine eigene Stromversorgung.
Die Stadt wird von einem sehr großen Kohlekraftwerk zentral beheizt. Durch die günstige Lage im Nordosten bleiben die Bewohner von Pjöngjang von Luftverschmutzung verschont. Der Wind treibt den rußigen Brennstaub stadtauswärts über die Hügel. Die Fernwärme wird mit erheblichen Energieverlusten durch ein unterirdisches Leitungssystem zu den Wohnhäusern geführt. Ein Problem ist, das nicht immer rechtzeitig genügend Kohle geliefert werden kann. Die Einwohner der erkalteten Wohnungen behelfen sich mit kleinen Allesbrenneröfen, was mit ein Grund dafür ist, das Teile der Umgebung von Pjöngjang abgeholzt und kahl sind.
Am 6. September 1973 wurde der erste Streckenabschnitt der U-Bahn Pjöngjang eröffnet. Heute bestehen zwei Linien mit einer Länge von 22,5 Kilometern. Seit 30. April 1962 verkehrt eine elektrische Straßenbahn in der Stadt – das Netz hat eine Länge von 53 Kilometern – und seit 15. April 1991 fahren Trolleybusse in Pjöngjang.
Ein internationaler Flughafen, Sunan International Airport, liegt circa 30 Kilometer westlich von Pjöngjang. Aus dem Zentrum gibt es Eisenbahnverbindungen nach Peking und Moskau (über Schenjang); eine direkte Bahnverbindung nach Russland (Ussuriisk) wird derzeit im Personenverkehr nicht bedient. Nordwestlich des Hauptbahnhofes befindet sich für den Eisenbahngüterverkehr der Rangierbahnhof Sop'yŏongyang (Pjöngjang West).
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Pjöngjang aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (http://www.gnu.org/licenses/fdl.txt). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hauptseite&action=history) verfügbar

