Linienflug in die Schweiz - einfach billig buchen
|
Unter Linienflüge können Sie Ihr Flugticket für einen Linienflug einfach billig buchen!
Die Schweizerische Eidgenossenschaft (franz. Confédération suisse, ital. Confederazione Svizzera, rätoroman. Confederaziun svizra, lat. Confoederatio Helvetica), kurz Schweiz, ist ein Staat in Mitteleuropa. Der Name Schweiz ist die ins Hochdeutsche übertragene Form des Kantonsnamens Schwyz, der auf die gesamte Eidgenossenschaft verallgemeinert wurde.
Die Schweiz liegt zwischen Bodensee und Genfersee, Alpenrhein und Jura, Hochrhein und Alpensüdrand. Sie grenzt nördlich an Deutschland, östlich an Liechtenstein und Österreich, südlich an Italien. Der westliche Nachbar ist Frankreich.
Die Schweizer verstehen sich als „Willensnation“, da sie weder ethnisch noch sprachlich noch religiös eine Einheit bilden. Das Zusammengehörigkeitsgefühl speist sich vor allem aus der gemeinsamen Geschichte, den Mythen, der Kleinheit des Landes, der gemeinsamen politischen Grundhaltung mit starken Volksrechten und dem Bewusstsein, damit in Europa einen Sonderfall zu bilden.
Der Legende nach wurde der Grundstein der Eidgenossenschaft Anfang August 1291 gelegt. Der 1. August ist deshalb heute Nationalfeiertag. Die Schweiz in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat besteht seit 1848 (Ausnahme: Gründung des Kanton Jura im Jahr 1979). Sie gliedert sich in 26 Kantone.
Die neutrale Schweiz ist u.a. Mitglied der UNO, der EFTA, des Europarats, der WTO, aber nicht der Europäischen Union. Sie gilt mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von durchschnittlich 58'000 Schweizer Franken (ca. 38'000 Euro) pro Einwohner und Jahr als eines der wohlhabendsten Länder der Welt. Drei Viertel der Erwerbstätigen sind im Dienstleistungssektor tätig.
Die ständige Wohnbevölkerung umfasst 7.4 Millionen Einwohner, davon 20.6% Ausländer. Offizielle Landessprachen sind deutsch (Ostschweiz), französisch (Westschweiz), italienisch (Südschweiz) und rätoromanisch (Kanton Graubünden). Etwa 41% der Schweizer Bürger sind römisch - katholisch und 40% sind evangelisch-reformiert.
Die Lebenserwartung beträgt 77.9 Jahre für Männer und 83 für Frauen (WHO, 2004).
Das Landeskennzeichen der Schweiz ist „CH“ für Confoederatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft.
Die rohstoffarme Schweiz ist geprägt von Gebirgen, Seen und Wäldern.
Nördlich der Alpen herrscht gemässigtes mitteleuropäisches Klima, südlich der Alpen ist es eher mediterran.
Das Klima ist regional jedoch sehr unterschiedlich. Dies ist bedingt durch die Höhenlage wie auch durch die geografische Lage.
Während in der Innerschweiz, in den Alpen und im Tessin die durchschnittliche Regenmenge bei ungefähr 2000 mm / Jahr liegt, beträgt sie im Rhonetal nur 550 mm / Jahr; der trockenste Ort ist Ackersand VS mit 521 mm im Jahresmittel. Im Mittelland beträgt die Menge etwa 1000-1500 mm/Jahr. Die Regenmenge ist im Sommer mit Ausnahme des Rhonetals ungefähr doppelt so hoch wie im Winter. So liegt das Monatsmittel in Zürich im Januar bei 73 mm und im Juni bei 131 mm. Das Monatsmittel für Juli in Sion im Rhônetal dagegen liegt bei 40 mm und im Januar bei 61 mm (Alle Auswertungen der Periode 1961-1990).
Die Temperaturen in der Schweiz sind primär abhängig von der Höhenlage. Generell liegt in den Niederungen die Durchschnittstemperatur im Januar bei rund -1 bis +1 °C. Im wärmsten Monat, dem Juli, liegt diese bei 16 bis 19 °C. Die Jahrestemperaturen betragen ungefähr 7 bis 9 °C. In der Magadinoebene im Tessin liegt der Durchschnittswert ca. 2 bis 3 °C höher. Im Oberengadin ist es rund 10 °C kälter. Der durchschnittlich wärmste Ort (mit einer MeteoSchweiz-Messstation) ist Locarno-Monti mit einem Jahresmittel von 11.5 °C, der kälteste auf dem Jungfraujoch mit -7.5 °C. Absolute Rekorde mass man in Grono mit 41.5 °C am 11. August 2003, beziehungsweise in La Brvine mit -41.8 °C (12. Januar 1987).
Während Hagel in den Alpen, in der Romandie wie auch im Tessin ein eher seltenes Ereignis ist, war deren Intensität in der Periode 1999-2002 vor allem im Emmental, im Laufental wie auch im Toggenburg am höchsten. Es hagelte dort bis zu 60 Minuten im Jahresdurchschnitt. In den anderen Regionen beschränkt sich Hagel auf unter 30 Minuten.
Nebel ist im ganzen Mittelland zu beobachten. Besonders häufig ist der Nebel entlang der Aare, der nördlichen Reuss wie auch im Thurgau, wo er vor allem im Herbst über mehrere Wochen auftreten kann. In den Tälern erscheint der Nebel seltener.
Häufig auftretende Winde in der Schweiz sind der milde Föhn und die kalte Bise. Die höchste je gemessene Windgeschwindigkeit ist 285 km/h (Jungfraujoch, 27. Februar 1990).
Bekannte Formen von Naturkatastrophen in der Schweiz sind Schnee- und Gerölllawinen sowie Überschwemmungen.
Die Schweiz hat das dichteste Eisenbahnnetz der Welt, und nicht an die Eisenbahn angeschlossene Ortschaften werden generell durch Linienbusse oder Postautos angebunden. Es gibt kaum einen Ort, der nicht dem öffentlichen Verkehr angeschlossen ist. Das Schweizer normalspurige Eisenbahnnetz beträgt 3'652 km, wovon bloss 11 km nicht elektrifiziert sind. Die Schmalspurbahnen haben zusammen eine Länge von 1383 km, wovon 30 km nicht elektrifiziert sind (Angaben 2004; UVEK).
Mit einer Strecke von 3'007 km betreibt der ehemalige Staatsbetrieb SBB die meisten Eisenbahnlinien. Er allein befördert jährlich über 300 Millionen Passagiere. An zweiter Stelle folgt die BLS Lötschbergbahn AG mit gerade noch 245 km Streckenkilometern. Daneben gibt es in der Schweiz mit weiteren 49 Bahnunternehmen aussergewöhnlich viele Privateisenbahngesellschaften. Deren Obhut liegt entweder bei den Privaten oder bei den Kantonen. Durchschnittlich unternimmt jede Schweizerin und jeder Schweizer im Durchschnitt 47 Bahnfahrten pro Jahr mit je einer Länge von 42 km.
Neuere Grossprojekte in der Eisenbahnlandschaft sind Bahn 2000 und die NEAT. Ersteres hat den Schwerpunkt bei der Kürzung der Reisezeiten zwischen den Zentren. Im Rahmen des NEAT wird momentan ein neuer Gotthard- wie auch Lötschbergbasistunnel gebohrt. Eine weitere Rolle spielt auch die Verkehrsumlagerung (LSVA).
Durch die Gebirge bedingt, existieren in der Schweiz auch viele Berg-, Standseil- und Luftseilbahnen.
Strassenverkehr
Auch wenn in der Schweiz viel in den öffentlichen Verkehr investiert wird, gilt das Schweizer Autobahnnetz auch als das dichteste der Welt. Der Grossteil der Bevölkerung wohnt weniger als 10 km vom nächsten Autobahnanschluss entfernt.
Neben Autostrassen und Hauptstrassen gibt es auch viele Schweizer Passstrassen.
Die Gesamtlänge aller Strassen beträgt 71'011 km, wovon 1'638 km Autobahnen sind (2003; CIA World Factbook).
Für die Benutzung von Autobahnen und vergleichbaren Strassen (mit weiss - grüner Beschilderung) besteht in der Schweiz Vignetten - Pflicht für Personenkraftwagen, die sog. Nationalstrassenabgabe. Für Lkw hingegen gilt seit dem 1. Januar 2001 die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA), welche elektronisch erhoben wird und deren Höhe nicht vom Typ der befahrenen Strasse, sondern alleine von der gefahrenen Strecke abhängt. Für manche Einzelbauwerke, wie z.B. Tunnel können jedoch in beiden Fällen gesonderte Maut erhoben werden.
Schiffverkehr
Der einzige internationale Hafen mit Meeresanbindung befindet sich am Rhein in Basel. 2005 betreiben fünf Reedereien total 22 Schiffe unter Schweizer Flagge in der Hochseeschifffahrt. Dazu kommen noch Häfen der Binnenseen, welche vor allem touristischen Charakter haben.
Flugverkehr
Die Schweiz hat 65 Flugplätze, wovon 23 nicht asphaltiert sind.
Die grössten Flughäfen befinden sich bei Zürich (Flughafen Zürich) und Genf (Aroport International de Genve). Der drittgrösste Flughafen, der Flughafen Basel Mulhouse Freiburg, befindet sich auf französischem Boden.
Nach dem Konkurs der Fluggesellschaft Swissair im Oktober 2001 wurde mit staatlicher Hilfe die Swiss International Air Lines AG gegründet. Sie ist heute eine Tochtergesellschaft der Lufthansa. Die Swiss ist ab 2006 Mitglied der Star Alliance.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Schweiz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (http://www.gnu.org/licenses/fdl.txt). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hauptseite&action=history) verfügbar

