Linienflug nach Taiwan - einfach billig buchen
|
Unter Linienflüge können Sie Ihr Flugticket für einen Linienflug einfach billig buchen!
Taiwan das sich offiziell Republik China nennt, im Westen früher manchmal auch als National-China oder Formosa (nach „Ilha formosa“, portugiesisch für „schöne Insel“) bezeichnet wurde, ist eine Insel im Pazifik östlich vor der Küste des chinesischen Festlandes, die international nur von wenigen Regierungen als Staat anerkannt wird, de facto aber unabhängig ist.
Die Volksrepublik China sieht Taiwan als "abtrünnige" Provinz an. Jedoch gelangte die Insel seit dem Bestehen der Volksrepublik 1949 nie unter deren Herrschaftseinfluss. Im Selbstverständnis ist Taiwan die fortbestehende Republik China. Die heutige Republik China ist jedoch weitgehend unter dem Namen Taiwan bekannt, da die Insel Taiwan nahezu das gesamte Territorium bildet. Die USA gelten als Schutzmacht des Landes.
Die Bezeichnung der gesamten Insel als "Taiwan" kam erst gegen 1885 auf; früher wurde der Name Taiwan (wörtlich „Terrassenbucht“) nur für eine Bucht in der Nähe des heutigen Tainan im Süden verwendet, an der die Holländer 1623 das Fort Zeelandia errichtet hatten. Die Chinesen, die für die Insel im Laufe der Geschichte verschiedene Bezeichnungen hatten, übernahmen in der Folge allmählich diesen Namen für die ganze Insel.
Geographie
Taiwan hat eine Fläche von 35.900 km². An der längsten Stelle ist die Insel 377 km lang, die maximale Breite beträgt 142 km. Die Insel wird von China durch die Straße von Taiwan getrennt und von den Philippinen durch die Straße von Luzon. Östlich begrenzt das Philippinenbecken Taiwan.
Die Republik China auf Taiwan umfasst noch die Pescadoren (Penghu), Matsu (Mazu) und Quemoy (Jinmen) sowie einige weitere kleine Inseln.
Der Wendekreis des Krebses läuft durch die Insel. Im Norden herrscht auch entsprechend ein subtropisches Klima, das Zentrum und der Süden sind vorherrschend tropisch. Im Winter weht ein kräftiger Monsun aus Nordosten, im Sommer ein starker Monsun aus Südwest, der starke Regenfälle mit sich bringt. Von Mai bis Oktober wird die Insel auch häufig von Taifunen heimgesucht.
Den Westen der Insel bildet eine flache Ebene. Richtung Osten steigt diese auf, bis zur zentralen Gebirgskette, die über 200 Gipfel mit mehr als 3.000 m Höhe hat. Der Yu Shan ist mit 3.997 m NN der höchste Berg der Insel. An der Ostküste befindet sich ein weiterer, etwas weniger hoher Gebirgszug.
Die größte Stadt ist die Hauptstadt Taipei.
Bevölkerung
Als Niederländer und Spanier im 17. Jahrhundert mit der Kolonisation begannen, lebten bereits geschätzte 25.000 Han-Chinesen auf der Insel, die Bevölkerungsmehrheit stellten jedoch austronesische indigene Völker dar (circa 250.000). Die Sprachen der Ureinwohner Taiwans gehören der Austronesischen Sprachfamilie an. Im Einzelnen sind dies: Rukai, Yami, Tsou, Saisiyat, Atayal, Paiwan, Bunun, Amis, Puyuma, Pazeh, Kanakanavu, Saaroa, Seediq und Kavalan. Heutzutage sprechen nur 2 % der taiwanischen Bevölkerung diese Sprachen.
Ende des 17. Jahrhunderts bis ins 20. Jahrhundert begann eine massive Zuwanderung von Han-Chinesen aus der chinesischen Provinz Fujian. Im Jahr 1919 wurde die Bevölkerung auf ungefähr 3 Millionen Han-Chinesen, 100.000 Japaner und 120.000 Angehörige indigener Völker geschätzt.
Heute leben in Taiwan ca. 23 Mio. Menschen. Die Bevölkerung besteht überwiegend aus Han-Chinesen; daneben existieren noch etwa 11 offiziell anerkannte indigene Volksgruppen (Gesamtzahl 2004: 400.000). Das ist ein Anteil an der Gesamtbevölkerung von unter 2 %.
Anfangs war die Insel von einer malaiisch-polynesischen Urbevölkerung besiedelt. 1590 entdeckten die Portugiesen die Insel. Aus dieser Zeit stammt der Name "Ilha Formosa" bzw. "Formosa", er bedeutet schöne Insel. 1642-1662 kontrollierten die Niederländer die Insel. Während die chinesische Ming-Dynastie (1368-1644) auf dem Festland untergeht, beherrschen japanische Piraten (Wokou) die Insel und nutzen sie als Stützpunkt. 1683 erobern die in China siegreichen Mandschu die Insel.
1895 muss China die Insel an Japan abtreten. 1912 wurde China vom Kaiserreich zur Republik; Taiwan sieht sich laut Verfassung, die noch aus dem Festland stammt, heute als Fortsetzung dieser Republik.
1945 kommt Taiwan unter die Verwaltung der Alliierten und wird ohne Volksabstimmung Republik China zugesprochen. Jedoch wurde auf der Friedensvertragskonferenz von San Francisco 1951-52 bestimmt, dass für die Zukunft Taiwans das Selbstbestimmungsrecht der Taiwaner berücksichtigt werden müsse. 1949 zieht sich jedoch die Kuomintang (KMT) unter Chiang Kai-shek, nach ihrer Niederlage im chinesischen Bürgerkrieg auf die Insel zurück und rufen dort 1950 erneut die Republik China aus. Die Republik China auf Taiwan nimmt danach noch bis in die 70er Jahre den chinesischen Sitz im UN-Sicherheitsrat ein.
Am 16. Dezember 1978 brechen die USA, die als Schutzmacht des "chinesischen" Staates fungieren, ihre offiziellen diplomatischen Beziehungen zu Taiwan ab. Dies geschieht im Zuge der Annäherung der USA an die Volksrepublik China. Viele andere Staaten tun das gleiche. Die Republik China wird 1971 aus der UNO ausgeschlossen, bevor die Volksrepublik aufgenommen wird und Taiwans Sitz im Sicherheitsrat als Atommacht übernimmt.
Die Kuomintang regierte viele Jahre die Insel als autoritären Einparteienstaat. 1987 hebt die KMT das Kriegsrecht auf, die erste Oppositonspartei, die Demokratische Fortschrittspartei; (DPP) entsteht und die lange unterdrückte "taiwanische" Kultur und Sprache dürfen wieder ausgeübt werden. Anfang der 90er Jahre gibt die Kuomintang ihre Alleinherrschaft auf und die Demokratie wird eingeführt. 1992 werden erstmals freie Parlamentswahlen und 1996 direkte Präsidentschaftswahlen durchgeführt. Seit 2000 ist mit Chen Shui-bian erstmals ein Kandidat der DPP (Demokratische Fortschrittspartei) Präsident. Er wurde 2004 knapp wiedergewählt.
Taiwan ist im Gegensatz zur Volksrepublik China seit einigen Jahren eine Demokratie, der Präsident und die Abgeordneten des Einkammer-Parlaments werden in freien, gleichen und geheimen Wahlen gewählt. Lange Zeit zuvor wurden die Mandate aus den „Provinzen“, die nun zur Volksrepublik China gehören, nicht neu vergeben, da dort keine neuen freien Wahlen veranstaltet werden konnten. Dies führte dazu, dass die Kuomintang Republik China (Taiwan, etc.) praktisch als alleinige Partei regierte
Wirtschaft
Taiwan hat ein kapitalistisches Wirtschaftssystem, welches stark von seinen Exporten abhängig ist. Das Land zählt zu den am stärksten deregulierten und privatisierten Volkswirtschaften der Welt. Der taiwanische Investitionsfluss in die VR China beträgt im Jahre 2002 an die 40,8 Mrd. US-Dollar und übertrifft damit das aller anderen Länder. Taiwan ist der größte Produzent von Halbleiter-Anwendungen wie PC-Hauptplatinen, Notebooks und WLAN-Komponenten, die unter verschiedensten (konkurrierenden) Marken weltweit abgesetzt werden.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Taiwan aus der freien Enzyklopädie Wikipedia (http://de.wikipedia.org/) und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (http://www.gnu.org/licenses/fdl.txt). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hauptseite&action=history) verfügbar

